Kindle Paperwhite (links) und Kindle (rechts) | Foto: konsensor.de

Zu viel „Aus-Versehen-GeTOUCHe“. Zurück zum Kindle. Kindle vs Kindle Paperwhite

Der Kindle Paperwhite ist ohne Frage ein wirklich tolles Gerät und nicht ohne Grund Testsieger bei Stiftung Warentest – getestet und mit „Gut (1,6)“ bewertet im Test mit 16 eReadern der Ausgabe 06/2013.

Höhere Auflösung, schärfere Kontraste, integrierte Beleuchtung – er ist der Spitzenreiter unter den eReadern. Seit einigen Monaten schon wird er hier bei uns benutzt. Ein Mal wurde er allerdings bereits ausgetauscht. Das Gerät hatte plötzlich auf der Innenseite des Bildschirms einen Riss. Der Austausch erfolgte wie immer bei Amazon schnell und unkompliziert. Seitdem ist der Paperwhite hier täglich im Einsatz.

Eigentlich alles schön und gut, doch nun habe ich mir zusätzlich einen einfachen Kindle bestellt. Warum? Nunja, ich muss gestehen mich stört, dass der Kindle Paperwhite keine Tasten hat. Also so gar, gar keine. Keine.

Die Touch-Bedienung ist zwar schön und gut, doch bin ich ständig aus Versehen mit den Fingern auf den Bildschirm gekommen und schwups war entweder die Seite weg, aus Versehen umgeblättert, das Menü poppte auf – ich brauche einfach ein Gerät bei dem, egal wie ich es halte, nicht sofort eine Kettenreaktion ausgelöst wird wenn meine Finger den Bildschirm berühren.

Kindle (oben) und Kindle Paperwhite (unten) | Foto: konsensor.de

Der einfache Kindle kann einfach einfacher und bequemer gehalten werden. Es ist völlig egal ob der Bildschirm berührt wird oder nicht. Die Bedienung mit Hilfe der Tasten, Home und Menütasten auf der Vorderseite sowie die Vor- und Zurück-Blätter-Tasten rechts und links am Gerät, ist simpel und ein „aus Versehen-Touchen“ nicht mehr möglich. Hinzu kommt, dass das Kindle Gerät mit 170 Gramm doch deutlich leichter ist als der Kindle Paperwhite mit satten 213 Gramm.

Kindle Paperwhite (links) und Kindle (rechts) | Foto: konsensor.de

Für meine Lesebedürfnisse also Gründe genug den Wechsel zum Kindle zu vollziehen. Der Kindle Paperwhite wurde von meiner besseren Hälfte in Beschlag genommen und die ist mehr als glücklich und zufrieden damit. Sie hat einfach filigranere Finger und keine Probleme mit dem Halten des Kindles.

Kindle (oben) und Kindle Paperwhite (unten) | Foto: konsensor.de

Ich für meinen Teil verschmerze die Hintergrundbeleuchtung und kann wieder entspannt abends im Bett lesen. Bleibt abzuwarten ob Amazon irgendwann dem Kindle Paperwhite doch noch Tasten verpasst oder dem normalen Kindle vielleicht eine Hintergrundbeleuchtung spendiert.

Wer also, so wie ich, beim Lesen keine Fingerakrobatik vollbringen möchte, der sollte sich wirklich überlegen ob man nicht doch auf die Hintergrundbeleuchtung verzichtet und lieber zum Kindle (classic) greift. Ich habe die Entscheidung jedenfalls nicht bereut.

Den Kindle gibt es bei Amazon derzeit zum Preis von 69,- EUR,
der Kindle Paperwhite kostet 129,- EUR (Stand 07/2013).

1 Kommentar zu “Zu viel „Aus-Versehen-GeTOUCHe“. Zurück zum Kindle. Kindle vs Kindle Paperwhite

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