Ravensburger Puzzle Colin Thompson: Magisches Bücherregal| Foto: konsensor.de

Das Magische Bücherregal von Colin Thompson

Eintausend Teile zusammensetzen. Dass das Spaß machen, und vor allem zu einem abendlichen Ritual werden kann, hätte ich bis vor kurzem nicht gedacht. So ist es aber.

In den letzten Tagen, sobald das alltägliche Chaos beendet, das Abendbrot verzehrt und der gemütliche, ausklingende Teil des Tages beginnt, haben wir uns für einige Stunden an ein Puzzle gesetzt.

Ein normales klassische Puzzle. Ein Ravensburger Puzzle mit 1.000 Teilen. Das Motiv: Colin Thompsons „Magisches Bücherregal“. Ein für ein Puzzle ideales Motiv wie ich finde. Viele Objekte, viel Farbe, überall kleine versteckte Figuren und Formen, überall gibt es etwas zu suchen und entdecken.

Tee in der Teekanne stand bereit, der Tisch gesäubert und geleert, wohlwissend, dass das Puzzle sicherlich einige Zeit für sich in Anspruch nehmen und wir Platz brauchen würden – über Spotify lief eine gemütliche Chillout Playlist und es ging los.

Eintausend Puzzleteile auf einem Haufen. Das sind echt eine Menge Teilchen die da vor uns lagen. Zuerst ging’s ans Umdrehen der einzelnen Teile, Motiv nach oben. Dann begann die Suche nach Randstücken. Keine Ahnung wer auf diese Idee kam, aber irgendwie lief das gleich von Anfang an ziemlich gut. Parallel dazu wurden die Puzzleteile grob nach Farben vorsortiert. Vorausahnend, dass viel Platz benötigt werden würde, hatten wir sicherheitshalber den Esstisch nochmals um zwei Platten erweitert – und das war auch gut so. Der Tisch war übersät mit Puzzleteilen.

Von wegen Puzzeln ist was für Langweiler. Es macht einfach unglaublichen Spaß. Nicht nur das Puzzeln selber,  also das Teile sortieren, Ecksteine anlegen, Motive suchen, Teile aneinanderstecken, sondern vor allem auch das Ganze Drumherum, die Vorbereitung, das Beisammensein, das Reden, Suchen, Essen, Trinken, die Musik… alles ohne „in“ oder „auf“ irgendwelche Displays zu schauen. Ein analoges Beisammensein sozusagen.

Hinzu kommt, dass so ein Puzzle seine Zeit braucht bis es fertig ist. Man ist also einige Tage damit beschäftigt, wenn man, wie wir, sich abends ein zwei Stündchen dran setzt. Sicherlich gibt es Puzzle-Cracks die so ein 1.000er Puzzle ratzfatz fertig haben, wir haben die Abende genossen und wollten mitnichten einen Rekord aufstellen. :)

Ravensburger Puzzle Colin Thompson: Magisches Bücherregal| Foto: konsensor.de

Uns hat es jedenfalls gepackt das Puzzle-Fieber und wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten. Das 1.000teilige Ravensburger Puzzle Colin Thompson: Magisches Bücherregal fand ich persönlich für den Einstieg ideal. Wie bereits erwähnt ein tolles Motiv, dass die Puzzelei ziemlich erleichtert hat. Knapp 12,- EUR kostet das Puzzle (Stand 17/2015), ein Preis, der in Anbetracht der langen Spiel- und Legezeit und vor allem dem Spielspaß, mehr als gerechtfertigt ist.

Wann habt ihr das letzte Mal gepuzzelt? Macht ihr euch Gedanken um Techniken? Was macht ihr mit dem Puzzle wenn ihr es zusammengelegt habt?

Ich für meinen Teil freue mich echt schon riesig auf das nächste und werde mit Sicherheit darüber berichten.

1 Kommentar zu “Das Magische Bücherregal von Colin Thompson

  1. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Mein Sohn (3) puzzelt auch gerne. Zwar sind es erst meist 12-20 Teile, aber die muss man auch erstmal zusammen legen können. Für einen Dreijährigen nicht so logisch wie man vermutet.
    Da ist das große Piraten-Puzzle mit 40 Teilen für ihn fast unmöglich.
    Ich merke aber gerade bei den großen das es mir auch wieder spaß macht und möchte gern die großen nehmen, aber er natürlich lieber das was er schafft.
    Ich kann es mir auch gut vorstellen, wie du Abends am Esstisch sitzt und in Ruhe das Puzzle verbindest. Aber ich glaub dann abends gegen 20 Uhr wenn wir endlich Ruhe haben ;) dann fehlt mir sicher der Nerv noch das zu machen. Aber sicher in ein paar Jahren, wenn sie aus dem gröbsten raus sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.