Neue Twitter-Web-Profile ab sofort für alle

Das neue Twitter-Profil konsensor auf Twitter

Ab sofort sind für jederfrau/-mann die neuen Twitter-Profile für alle Nutzer des Kurznachrichtendienstes aktivierbar. Die Ansicht wirkt großzügiger, ist mit mehr Informationen gespickt, wirkt aber aber dennoch aufgeräumt und übersichtlich. Aktivierbar ist neben der Gesamt-Tweet-Ansicht auch eine  Foto/Video-Ansicht in der nur Tweets mit Foto- oder Videoinhalten angezeigt werden.

Profilbild und Hintergrundbild treten nun etwas mehr in den Vordergrund und können/sollen idealerweise mit 400 x 400 Pixel für das Profilbild und 1500 x 500 Pixel für den Header bestückt werden. Aber seht einfach selbst. Auf der Twitter-New-Profile-Seite wird das neue Layout und die neuen Funktionen vorgestellt.

Habt ihr schon auf das neue Profil umgestellt? Wie findet ihr das neue Web-Layout? Achja, falls ihr es noch nicht tut: Follow me.

Mögliche Brandgefahr: Geschirrspüler der Marken Bosch, Siemens, Neff, Constructa und Junker+Ruh

Brandgefahr bei Geschirrspülern dishcareaction.de | Foto: konsensor.de

Bereits im Jahr 2013 gab es Hinweise und Meldungen zur möglichen Brandgefahr von Geschirrspülern der Marken Bosch, Siemens, Neff, Constructa und Junker+Ruh. Allerdings scheint die Warnmeldung äußerst sparsam veröffentlicht zu werden. Grund genug hier explizit nochmals darauf hinzuweisen.

Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH kümmert sich um die Durchführung der freiwilligen Sicherheitsmaßnahme für eine beschränkte Anzahl an Geschirrspüler-Modellen, die zwischen 1999 und 2005 produziert wurden.

Die betroffenen Geschirrspüler können aufgrund eines fehlerhaften elektronischen Bauteils im Bedienfeld überhitzen, was ein potenzielles Brandrisiko darstellt. Durch Abgleich von Marke, Modellnummer, Chargennummer sowie Seriennummer können die fehlerhaften Modelle identifiziert werden.

Auf der Website dishcareaction.de kann durch Eingabe eben dieser Daten: Markennamen, Modellnummer, Chargennummer sowie Seriennummer des Geräts überprüft werden ob der heimische Geschirrspüler betroffen ist. Alternativ gibt es weitere Auskünfte und Informationen unter den gebührenfreien Rufnummern 00800-19081908 oder 0800-9060100. Die BSH bietet eine kostenfreie Reparatur an.

Ab 18 Uhr geht’s bergab. Kurzausflug in die beschränkte Kabelwelt von Kabel Deutschland

Kurzausflug Kabel Deutschland | Foto: konsensor.de

Es war zu schön um wahr zu sein. Nach monatelangem Störungs-Hickhack mit der Telekom, Follower auf Twitter werden die täglichen Hilfeschreie und Flüche sicherlich mitbekommen haben, blieb mir nichts anderes übrig als für unseren Telekom VDSL 50 Anschluss eine brauchbare Alternative zu suchen. Derzeit, und wie es scheint in weiser Voraussicht, parallel zum Telekom-Anschluss. Irgendwie muss hier ja auch mal gearbeitet werden.

Kabel Deutschland sollte eine Chance erhalten. Also folgte ein Anruf bei der Kabel Deutschland Hotline und der Auftrag wurde telefonisch erteilt. Gebucht wurde ein Internet & Telefon Business 100 Anschluss und zu meinem Erstaunen, erhielt ich bereits wenige Stunden nach Auftragserteilung einen Technikertermin zur Einrichtung des Kabelanschlusses am folgenden Tag! DAS nenne ich eine zügige Auftragsabwicklung.

Am nächsten Tag erschien der Techniker, ein Berliner Subunternehmer der für Kabel Deutschland tätig ist, und montierte begleitend mit Berliner Schnauze den Kabelanschluss bzw. das dazugehörigen Gedöns im Keller an. Etwas irritierend fand ich allerdings die auf meine Fragen zu den gemessenen Leistungsdaten hin ausweichenden Antworten. Irgendwie bekam ich einfach keine vernünftige Auskunft zum “ist das nun gut oder nicht”.

Nunja, die Fritz!Box 6360 wurde angeschlossen und mit einem ur-ur-ur-ur-alten Laptop, den der Techniker mit Fotos nackter Frauen beklebt hatte o_O, konnten 32 MBit/s gemessen werden. “Mehr schafft meen Rechner nüsch”, hieß es lapidar, und nach einer guten Stunde Arbeit zog er seines Weges. “Sie könn ‘nu gleich loslejen mit dem Surfen” hieß es zum Abschied noch, gänzlich ohne Zugangsdaten. Auf meine Frage wo und wann man Vertragsunterlagen bekäme, kam nur ein “die kommen mit ‘de Post”. Aha.

Nun, loslegen konnte man schon, allerdings nicht vernünftig arbeiten. Nach Anschluss meiner Geräte, tröpfelten hier schwankende 4 – 8 Mbit/s aus der Leitung. Es folgte ein Anruf bei der Hotline, die bat 24 Stunden zu warten bis alles freigeschaltet sei. Nach 48 Stunden lief immer noch nichts und nach dem folgenden Wochenende ebenfalls nicht. Erst eine Woche später erfolgte endlich die Freigabe. Bei den täglichen Anrufen und Nachfragen bei der Hotline, erhielt ich jedes Mal andere Gründe und Ausreden.  Vertragsunterlagen waren übrigens auch noch nicht da.

Nun denn, letztendlich konnten wir mit satten 96 Mbit/s ins Netz. Das war schnell. Und toll! Toll schnell und die Freude war groß. Allerdings nur kurz. Um genau zu sein, sie hielt bis ca. 18 Uhr.

Dann wenn hier am meisten los ist, brach plötzlich die Leitung ein. Rapide. Von 96 auf 32 Mbit/s und im Verlauf des frühen Abends immer tiefer und schneller sinkend auf bis zu 12 MBit/s. Erneut erfolgte ein Anruf bei der Hotline und nun erfuhr ich etwas, dass bei all meinen vorherigen Nachfragen, was die Stabilität der Leistung anbetraf, NIEMALS so kommuniziert wurde:

“(..) in der Zeit von 18-24 Uhr garantiert Kabel Deutschland maximal 50% der gebuchten Leistung. Ab 18 Uhr kommen alle nach Hause, da ist das Netz völlig überlastet (..)”.

Kinnladerunterklapp. AHA! Ich buche also eine Business-Leitung für’s Geschäft und bekomme ab 18 Uhr nur noch die Hälfte von dem was ich gebucht habe und bezahle?! WTF?! Außerdem sind bei mir die Hälfte von 100 immer noch 50 und nicht 30, 20 oder 12. Von den bescheuerten Hotliner-Kommentaren zu Thema Öffnungszeiten ganz zu schweigen. Das bedeutete also Ärger.

Nur wenige Sekunden nach meinem Tweet auf Twitter, folgten diverse Rückmeldungen und Links zum Thema Kabel Deutschland und Geschwindigkeit.

Und als @Gilly Links zu seinen Blogbeiträgen schickte, war für mich eines klar: Nein, Danke! Das will und brauche ich nicht.

Da der Auftrag telefonisch erteilt wurden, konnte ich von meinem Widerrufsrecht gebraucht machen und diesen online über ein entsprechendes Kontaktformular einreichen. Das habe ich auch getan. Mittlerweile trudelten übrigens, nach mehrmaligen Nachfragen auch die über eine Woche alten Vertragsunterlagen ein. Zwei Tage später gleich vier Mal dann die Bestätigung des Widerrufs. Ein Brief mit Androhung einer Zahlung von 160,- EUR sofern man den Router bzw. die HomeBox nicht innerhalb von 14 Tagen zurücksendet, folgte in zweimaliger Ausführung.

Die HomeBox ist bereits abgeschickt, im Keller die Installation abgeklemmt und vom Netz genommen. Damit ist das Kapitel Kabel Deutschland abgeschlossen. Zu meinem Glück hat die Telekom mittlerweile die täglichen Ausfälle in den Griff bekommen, also ist alles wieder beim alten. Der Telekom VDSL 50 Anschluss läuft wieder und das konstant mit gleicher Leistung  – egal zu welcher Tages- und Nachtzeit -  ich hoffe das bleibt auch so!

Zu guter Letzt erreichte mich die Rechnung von KabelDeutschland. Für die eine Woche, in der ich das Netz NICHT nutzen konnte, werden knappe 6,- EUR berechnet. Hinzu kommen für die Bereitstellung 39,90 EUR und für eine Papierrechnung (bin gespannt ob und wann diese eintreffen wird) 2,50 EUR.

Knapp 50,- EUR Lehrgeld, das ich gerne bezahle – bedenke man doch nur was ich mir durch diese eine Woche an weiteren Stress und Ärger erspart habe. Danke und Tschüss Kabel Deutschland.

Wer billig kauft, kauft zweimal. Bleistifte sind nicht gleich Bleistifte und diese schon mal gar nicht

Bleistifte. Wer billig kauft, kauft zweimal. | Foto: konsensor.de

Bereits beim Auspacken war klar, diese stark nach Lack stinkenden Bleistifte können nichts taugen. Als dann noch bei Anspitzversuchen ständig die Minen ab- und Bleistifte gänzlich auseinander brachen, war klar, das war ein Fehlkauf.

Kein Wunder bei einem Preis von 8,30 EUR für 50 Belistifte, werden einige jetzt denken. Doch sollten diese Bleistifte lediglich als Notizstifte verwendet werden um die Unmengen an ständig verschwindenden Plastikkugelschreibern, die ebenso zur Spezies der ewig “verschwindenden Gegenstände” gehören wie USB-Sticks ;), zu ersetzen. Außerdem schreiben Bleistifte IMMER, egal wie und in welcher Position man sie hält. Ganz im Gegensatz zu Kugelschreibern, die das Talent haben immer dann nicht zu schreiben, wenn man sie am dringendsten benötigt.

Bleistifte. Wer billig kauft, kauft zweimal. | Foto: konsensor.de

Es war jedenfalls ein Versuch. Ein Versuch günstige bzw. “billige” Bleistifte zu kaufen, der kläglich scheiterte. Wie sagt man so schön: Wer billig kauft, kauft zweimal. Und das ist in diesem Fall mehr als zutreffend. Von 30 ausgepackten Bleistiften wanderten 6 sofort in den Müll. Bei weiteren 5 löste sich der Radiergummi samt Halterung und beim Rest musste zum Teil so oft Nachgespitzt werden bis eine nicht brüchige Mine gefunden wurde, so dass ein Drittel des Stiftes bereits verschwunden war bevor auch nur ein einziger Strich gezogen wurde.

Alles in allem eine ärgerliche, zeitaufwändige Erfahrung die ich mit Sicherheit nicht noch ein Mal machen möchte.

Übrigens wurden mittlerweile Staedtler Noris HB Bleistifte angeschafft. Die sind zwar deutlich teurer haben aber die Bezeichnung Bleistift mehr als verdient.

Empfänger unbekannt. Ein desaströses DHL-Bühnenstück in zwei Monaten.

Das Trauerspiel "Empfänger unbekannt" der DHL | Foto: konsensor.de

Das mit dem Service ist ja immer so eine Sache. Eine  subjektive Sache, da man ja meist selber betroffen ist. Eine, so gut es geht, objektive Berichterstattung wird dann meist mit Skepsis betrachtet, da ja meist ein Betroffener berichtet. Tja, so ist das eben.

Ich berichte hier allerdings nicht als direkt Betroffener, sondern als jemand der sich der Sache angenommen hat um zu helfen und den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären. Das ich hierbei an Grenzen investigativer Nachforschung stoßen und der Vorfall mich mittlerweile über 2 Monate lang beschäftigen würde, damit habe ich absolut nicht gerechnet.

Dabei ist es doch eigentlich soooooooooo einfach. Sollte es zumindest sein. Eine Einschreibe-Sendung aus Griechenland wird im November nach Deutschland geschickt. Sie kommt auch regulär kurze Zeit später in Deutschland an, liegt bzw. wird einige Tage im Import-Paketzentrum bearbeitet, um dann Ende November zugestellt zu werden. So weit so gut. Die Theorie.

Praktisch erfolgte die Zustellung jedoch nicht. “Der Empfänger ist unbekannt” heißt es in der DHL-Sendungsverfolgung. Eine Begründung oder Erklärung dafür, nach Rückfrage bei der Post und DHL, konnte einfach nicht gefunden werden. Die Rücksendung zum Absender war nicht mehr aufzuhalten. Die Sendung ging zurück nach Griechenland.

Kurz zur Info: Einschreibe-Päckchen werden wie in diesem Falle, je nach Größe, Form, Gewicht etc., nach Ankunft in Deutschland umgelabelt und dann als Paket behandelt. Daher ist ab diesem Zeitpunkt dann DHL für die Zustellung zuständig.

Einige Tage später wurde das Einschreibe-Päckchen erneut aus Griechenland verschickt. Mit Erhalt der Sendungsnummer vom Absender begann dann hier die Überwachung. Jede Lieferetappe der DHL konnte und wurde nun verfolgt. Auch dieses Mal, wenn auch deutlich langsamer als zuvor, das wollen wir mal den Feiertagen und dem dadurch erhöhten Paketversand zuschreiben, konnte die Sendung bis zum Zustelltag digital begleitet werden. Und wieder erfolgte die Zustellung NICHT! Am späten Abend dann in der Sendungsverfolgung die Mitteilung: “Der Empfänger ist unbekannt”.

War da nicht was “zuständig”? Zu. “Zu” dachte ich jetzt langsam aber auch. Der Zusteller bzw. die Zusteller muss “zu” sein. Vielleicht zu viele Lebkuchen geraucht oder zu viele Tannennadeln? Und das “ständig”. Zumindest in den letzten Tagen und Wochen.

Es folgte ein Datenabgleich, die Klingel am Haus, das Namensschild am Briefkasten – alles wurde geprüft und alles war korrekt. DHL und Post bestätigten das. Der Fehler musste bzw. konnte also nur bei der Zustellerin liegen.

Was nun folgte sind gefühlte unendliche Telefonate mit den unterschiedlichsten Post und DHL Abteilungen. Kontakte wurden zum DHL-Paket-Support und der DHL-Hotline, der Abteilung DHL-Ausland, der Post Briefzustellung und Brief-International, dem DHL-Twitter-Team aufgenommen. Von Pontius zu Pilatus sozusagen, nur eben telefonisch.

Zwischenzeitlich konnte auch die zuständige Zustellerin ausfindig gemacht werden. Auf die Sendungen angesprochen und direkt zur Rede gestellt konnte sie sich an die beiden Sendungen erinnern. Auch an den Empfänger, der seit Jahrzehnten in der Straße wohnhaft und bekannt ist – nur zugestellt, tja, zugestellt habe sie die Sendungen nicht. Auf die Frage warum gab es lediglich die Antwort: weil sie der Meinung war, es sei keiner mehr da. WTF!?! Sie hat es nicht mal für nötig erachtet einen einzigen Zustellversuch zu unternehmen geschweige denn mal die Klingel zu betätigen um die Abwesenheit zu überprüfen?! WTF?! #drehstedurch

Beschwerde. Schriftlich. Telefonisch. Per Mail. Amen.

Erneut folgten Telefonate, Kontakt zum DHL-Twitter-Team, E-Mails, Rückrufe, erneute Anrufe und Nachfragen und dann hat man endlich die Stelle ausmachen können, die in der Lage ist die erneute Rücksendung aufzuhalten und den Vorgang endlich zu klären und wen hat man da am Telefon?! Einen Korinthenkacker wie aus dem Bilderbuch! Jemand der sich partout weigerte weiterzuhelfen und monoton immer wieder Statuten und Regularien aufzählte warum er dies angeblich nicht tun darf und sich einfach weigerte. Eine unglaublich perverse eklige Art Mensch, wenn ich das mal so sagen darf. Menschen die sich “von Gottes Gnaden erwählt” fühlen und mit einem fanatischem Extremismus ihr “Werk und Tun”, koste es was es wolle, durchsetzen wollen. Es stimmt mich ziemlich nachdenklich und mir ist es unverständlich, dass solche Menschen einen Platz in einem solchen Dienstleistungsunternehmen innehaben.

Ein Moment in dem man wahrlich mit seinem inneren HULK Weltkriege ausfechten muss um nicht loszumarschieren…

Nach weiteren Beschwerden, diese Person betreffend, weiteren Telefonaten und Rückfragen, kam dann der erlösende Rückruf aus der gleichen Abteilung in der sich eine nette Kollegin vorab für das Verhalten des Kollegen entschuldigte, sich dem Problem annahm, recherchierte, telefonierte, die Sendung ausfindig machte und sie erneut zustellen lies. Und das unglaubliche geschah – bereits am übernächsten Tag wurde die Sendung zugestellt.

Ganze zwei Monate hat die Zustellung benötigt. Wochenlanges Rückfragen, Telefonieren, Recherchieren, eine Menge Kosten wurden verursacht, und alles nur, weil es Menschen gibt die anscheinend das Gehirn für andere Zwecke nutzen, nur nicht für das was es in ihrer Arbeitszeit eigentlich tun sollte: MITDENKEN.