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Fundstück aus den 70ern: Eine Dose Patz-Pils der Schultheiss-Brauerei Berlin

Das Fundstück: Schultheiss Patz Pils Dose | Foto: konsensor.de

 

Ja, wenn das mal nicht ‘n tolles Fundstück ist. Eine echte (West)Berliner Rarität: eine Schultheiss Patz Pils Dose, meines Wissens aus den 70er Jahren (korrigiert mich bitte wenn ich da falsch liege) und ein beliebtes Sammlerstück wie mir mitgeteilt wurde. Sie schlummerte einige Jahrzehnte unter Dachbalken.

Wie schrieb mir ein Freund und Kenner: “A very Rare and old empty straight Steel Beer Can Patz-Pils from West-Berlin, Germany.” Sollte sich ein Sammler finden der dieser Dose einen ehrenvollen Platz in seiner Sammlung anbietet, der kann sich gerne bei mir melden.

 

Field Notes Notizhefte – 48 Seiten stromloses Notizvergnügen im Hosentaschenformat

Field Notes - die Crop-Edition | Foto: konsensor.de

Von wegen “aussterbende Gattung”. Ich für meinen Teil habe trotz oder vielleicht sogar gerade wegen des enormen Zuwachses an digitalen Helfern – wie iPhone, iPad & Co – die klassische Variante des Notierens wiederentdeckt.

Gerade was Notizen anbetrifft, muss/will/kann ich nicht immer meinen digitalen Helfer zücken, nein ich will einfach, schnell und unkompliziert etwas auf Papier krizzeln, etwas skizzieren, schnell notieren – eben  e i n f a c h.

Die aus Portland USA stammenden Field Notes Notizbüchlein haben es mir derzeit ziemlich angetan. Diese kleinen stets im Dreierpack gelieferten Notizheftchen passen einfach in jede Tasche und sind mit jeweils 48 Seiten auch keine kleinen Klötzchen die in der Gesäßtasche Druckschmerzen erzeugen.

Die Kombination der Field Notes Heftchen mit einem Bleistift, selbstverständlich auch mit jedem anderen Schreibgerät nutzbar, erzeugt ein unkaputtbares und vor allem völlig stromloses Werkzeug, das ich nicht mehr missen möchte.

Jede Menge Infos zu den einzelnen Field Notes Editionen und eine Menge an Filmmaterial von und über die Macher der Field Notes findet man auf fieldnotesbrand.com. Mittlerweile sind Field Notes auch in Deutschland in ausgewählten Shops erhältlich.

Wie beschreibt es Fieldnotesbrand:


“I’m not writing it down to remember it later,
I’m writing it down to remember it now”
– Field Notes.

 

Das möchte ich vor allem völlig unabhängig von Gerät und Akkuladung erledigen können. Und es geht. Sehr gut sogar. Und vielleicht sogar besser alls viele digitale Notizmöglichkeiten.

Field Notes - die Crop-Edition | Foto: konsensor.de

Aussehen und Charme der kleinen Heftchen haben mich fasziniert. Handhabbarkeit und Haptik der Field Notes sind ein Erlebnis und man kann und will sie gar nicht aus der Hand legen. Und das faszinierendste ist: es funktioniert. Völlig strom- und techniklos. Ausprobieren!

 

Kommentar zum ARD Apple Markencheck – Die Möchtegern-Skandal-Doku und der unerfüllte Bildungsauftrag

Ja, auch ich habe mir den ARD-Markencheck über Apple angeschaut. Auszüge und Ausschnitte mittlerweile sogar mehrmals. Was soll ich sagen? Ganz ehrlich – eigentlich fehlen mir die Worte.

Vorab: Nicht nur privat zum eigenen Vergnügen, sondern auch beruflich habe ich ständig mit Technik zu tun und das völlig unabhängig von Marke, System oder Hersteller.

Bereits kurz nach Ausstrahlung hatte Carsten Knobloch (@caschy) seine Meinung im lesenswerten Blog-Beitrag “Kurze Meinung zum Apple-Markencheck” verfasst. Ich glaube die folgende Aussage trifft den Nagel auf den Kopf:
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“(…) Markentreue ist mir fremd, ist mir egal – genau so, wie es Firma X egal ist, ob ich ihre Produkte nutze. Der ARD-Markencheck. Er hat mich wütend gemacht. Nicht nur mich, ich war wie immer zeitgleich bei Twitter unterwegs; selbst nicht Apple-Nutzer schüttelten den Kopf. (…)”  (Carsten Knobloch / caschys blog)
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Alle die mich kennen wissen, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme wenn es um Probleme und Fehler bei Produkten geht – egal ob Apple oder Nicht-Apple. Und ja ich nutze (auch) Apple-Produkte aus einem einfachen Grund – sie erfüllen ihren Zweck und ich arbeite damit. Für mich sind es Werkzeuge, die ich zur Bewältigung des digitalen Alltags benötige. So viel zum Thema Markentreue.

Was die ARD hier versucht hat als “Appel-Skandal-Doku” zu verkaufen ist beschämend und peinlich. Kritik an der Qualität der  journalistischen zu üben überlasse ich Fachleuten. Doch diese Ansammlung an Klischees und Halbwahrheiten als “Skandal-Doku” zu bezeichnen und das auch noch im Namen eines öffentlich-rechtlichen Senders, der ja eigentlich objektiv und fundiert recherchiert einen Bildungsauftrag zu erfüllen hat, ist schon ein starkes Stück.

So werden an hanebüchenen Beispielen und unsinnigen “Tests” Vergleiche gezogen, die zu Fazits führen, bei denen man sich zu recht fragen muss was die Redakteure des WDR denn nur geraucht haben.

Ärgerlich und nervig zum Beispiel das immer wieder aufgewärmte Blabla über Arbeitsbedingungen von Foxcon und anderer Apple-Zulieferer. Immer wieder diese Unterstellung dies sei ein Apple-Problem. Mitnichten.

Sascha Pallenberg (@sascha_p) dazu in seinem Kommentar auf mobilegeeks.de “Skandal-Doku in der ARD – Nicht Apple ist das Problem!“:
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“(…) Und taeglich gruesst das Foxconn-Tier (…), stehen die Taiwanesen für ihre Arbeitsbedingungen in Mainland China am Pranger. In diesem Zusammenhang fällt dann natürlich auch immer wieder der Name Apple, obwohl die halbe Branche dort produzieren laesst. (…)” (Sascha Pallenberg / mobilegeeks.de)
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Auf den Punkt bringt es Sascha Pallenberg in seinem Artikel “Wer für Apple baut, baut auch für alle anderen – Apple und Foxconn sind nur die Spitze des Eisbergs“:
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 “(…) Der kritische Punkt ist hier, dass wir uns alle darüber klar sein müssen, dass es praktisch, gelinde gesagt, scheissegal ist, welcher Markenaufkleber auf unseren Produkten klebt, denn die Geräte stammen allesamt aus asiatischen (und bald eben südamerikanischen oder auch afrikanischen) Fabriken.(…)” (Sascha Pallenberg / mobilegeeks.de)
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Schade, dass die ARD auf eine objektive Betrachtung des Phänomens Apple verzichtet hat. ARD-Markenchek hätte als Aufklärer, als objektiver Betrachter fungieren, mit Klischees und Halbwissen aufräumen und Unwahrheiten klarstellen können. Diese Chance wurde leider vergeben.

 

Weiterführende Links

Kurze Meinung zum Apple-Markencheck
Quelle/Link: Caschys Blog 04.02.12

Kommentar: Skandal-Doku in der ARD – Nicht Apple ist das Problem!
Quelle/Link: mobilegeeks.de 04.02.13

Apple-Abend in der ARD: Jede Menge heiße Luft
Quelle/Link: spiegel.de 05.02.13

Wer für Apple baut, baut auch für alle anderen – Apple und Foxconn sind nur die Spitze des Eisbergs
Quelle/Link: mobilegeeks.de 05.02.13

Apple-Check der ARD im Check: Unterhaltung mit Schummelei
Quelle/Link: giga.de 05.02.13

 

 

Heino – Mit freundlichen Grüßen – Das verbotene Album und das rrrrrrollende Rrrrrrr

Mit freundlichen Grüßen - Heino - Das verbotene Album - Amazon MP3Wer hätte gedacht, dass ICH jemals ein Heino Album kaufen, hören geschweige denn darüber schreiben würde? Bisher sicherlich niemand. Bisher.

Mit dem “verbotenem Album” ist Heino das geglückt, was niemand jemals auch nur hätte erahnen können. Und nicht nur das – nein – er erstaunt, überrascht, fasziniert obendrein.

Seine Cover-Versionen, vor allem “Junge”, “Haus am See”, “Ein Kompliment” und “Augen auf” und natürlich mein Lieblingssong “Liebeslied” sind tatsächliche erstaunlich hörenswerte Umsetzungen geworden. Heinos unverkennbare Stimme, tolle Songs (von einigen Außnahmen mal abgesehen) das rrrrrrrrrollende Rrrrrr – es passt.

Sascha Pallenberg hat in seinem Artikel “Heino – Mit freundlichen Gruessen – Rock mit viel Rrrroll” die richtigen Worte gefunden und einen lesenswerten Bericht verfasst dem ich größtenteils kopfnickend zustimme.
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 “(…) “Mit freundlichen Gruessen” hat mehr Punk und Rock’n Roll als all die gecasteten Plastikbands der letzten beiden Jahrzehnte zusammen. (…)”  Sascha Pallenberg / mobilegeeks.de
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Sehe ich genauso. Und so sieht’s nunmal in der Plastikmusikwelt auch aus. Und bedenkt man wie viel Spott und Hohn Heino in seinen 50 Jahren Showgeschäft ertragen musste – dennoch stets seinen Weg gegangen ist, bleibt mir nur zu sagen:

Chapeau Heino!

 

mfg_heino_album_amazon_150 Mit freundlichen Grüßen – Heino (inkl. Bonustrack)
Label: Starwatch Entertainment (Sony Music)

Amazon MP3-Download
Audio CD bei Amazon bestellen
iTunes Download

 

 

Mein Bankwechsel: Der Wechsel zur Ethikbank. Ein längst überfälliges: Tschüss Deutsche Bank!

Es war eine gute Entscheidung. Eine die längst überfällig war. Es ist etwas über ein Jahr her, dass ich der Deutschen Bank den Rücken gekehrt habe. Und das war auch gut so.

Der Wechsel zur EthikBank - Tschüss Deutsche Bank | Foto: konsensor.de

 

Bereits im April letzten Jahres hatte ich, im Zuge der Foodwatch Aktion “Hände weg vom Acker, Mann!”, über den Wechsel berichtet.

Dieser selbst ging völlig reibungslos und einfacher vonstatten als gedacht. Äußerst erfreulich und lobenswert ist der Kontakt zur EthikBank. Ob per E-Mail, Social Media, Fax oder Anruf – der Kontakt ist persönlich, direkt und schnell gibt es eine Antwort, Rückmeldung und Lösung.

Mich beeindruckt immer wieder mit welcher Geschwindigkeit Aufträge und Überweisungen bearbeitet werden. Das kannte ich als ehemaliger Deutsche Bank Geschäftskunde so noch gar nicht. Gleich vorneweg: auch preislich sind die Einsparungen für mich enorm gewesen. Hier hat die EthikBank klar die Nase vorn.

Das jedoch sind nur einige wenige Gründe die meine Entscheidung zum Wechsel tagtäglich bestärken. Der wohl wichtigste Grund, der einen Wechsel fast zwingend erforderlich macht, ist der Umgang der Bank mit dem Geld ihrer Kunden.

Tagtäglich fluten uns Informationen über Skandale, Abzocke und miese Geschäftemachereien von Banken – doch mal ehrlich: wer tut etwas dagegen? Schon mal darüber nachgedacht warum man noch bei Bank XY ist? Warum nicht ein Zeichen setzen, auch wenn es nur klitzeklein erscheinen mag – warum nicht wechseln?

Ich hatte es jedenfalls satt mein Geld, auch wenn es für andere nur Peanuts sein mögen (nein ich besitze kein Vermögen, keine Millionen oder Milliarden), einer Bank anzuvertrauen die im Sumpf der Geschäftemacherei versinkt. Von fehlender Freundlichkeit und einem völlig überfordertem miserablen Service mal ganz abgesehen.

So kam ich nach etlichen Stunden, Tagen und Wochen Recherche zur EthikBank, einer Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg eG. “EthikBank? Was ist das denn?” tönte es in den ersten Monaten immer wieder und auch heute noch,  beim Anblick der neuen Kontoverbindung.

Die EthikBank ist eine ethisch-ökologische Direktbank und sie beschreibt sich selbst mit den Worten:


“(…) Basis aller Geschäfte der EthikBank ist ihre sozialökologische Anlagepolitik – ein Mix aus Tabu- und Positivkriterien. So investiert die EthikBank das Geld ihrer Kunden nicht in Rüstungsgeschäfte, Atomkraft oder in Unternehmen, die Kinderarbeit zulassen. Die Unternehmen, die Geld von der EthikBank bekommen, müssen sich aktiv für eine nachhaltige Wirtschaftsweise engagieren.(…)”

“(…) Die EthikBank ist frei von ideologischen, politischen, religiösen oder spirituellen Einflüssen. Sie ist für Menschen da, die Verantwortung in der Wirtschaft, für die Gesellschaft oder für die Umwelt übernehmen, ohne dabei dogmatisch zu sein. Das sind Menschen, die ihre persönlichen Interessen mit ethischen Grundsätzen und Zielen vereinbaren wollen und weitsichtig in die Welt künftiger Generationen blicken. (…)” 

 

Für mich war diese Beschreibung der Startschuss mich mit der Thematik intensiver auseinanderzusetzen. Letztendlich habe ich eine Entscheidung gefällt die mir nicht nur moralisch und ethisch zugesagt, sondern letztendlich auch geschäftlich Vorteile gebracht hat.

Nochmals möchte ich auf den Artikel von Gero Pflüger “Bankwechsel: Jetzt bei der EthikBank” hinweisen, er war es damals der mir den fehlenden kleinen Schubs gegeben hat den Wechsel  zu vollziehen.

Vielleicht kann auch ich mit diesem Artikel einigen einen ebensolchen Schubs geben – egal ob es nun die EthikBank oder eine andere ethisch-ökologische Bank wird – letztendlich zählt nur eines: der Wechsel.

Ich kann jedem nur raten es zu tun. Es ist ein tolles Gefühl Kontrolle über das eigene Geld zurückzugewinnen. Do it!

 

Weiterführende Links

Deutsche Bank spekuliert weiter mit Nahrungsmitteln
Quelle/Link: Spiegel.de 19.01.13

Grüne Woche – Proteste gegen Agro-Business
Quelle/Link: MDR.de Nachrichten, 19.01.13

Keine Änderung bei Agrar-Anlagen. Deutsche Bank: Weiter mit Nahrungsmittelspekulation
Quelle/Link: foodwatch, 20.01.13

Report „Die Hungermacher“. Spekulieren auf Kosten der Ärmsten
Quelle/Link: foodwatch, 18.10.11

Bank wechseln – Politik verändern – Krötenwanderung jetzt!
Quelle/Link: attac.de

 

 

Remember Aaron Swartz

Remember Aaron Swartz - rememberaaronsw.tumblr.com | Foto: rememberaaronsw.tumblr.com

Quelle: rememberaaronsw

 

There is no justice
in following
unjust laws

Aaron Swartz († 11.01.2013)

 

Aaron Swartz (* 8. November 1986 in Chicago; † 11. Januar 2013 in New York) war ein US-amerikanischer Programmierer, Autor und Hacktivist. Er setzte sich für freien Zugang zu Inhalten des Internet und gegen Zensur ein. (Quelle: Wikipedia)
Kondolenzwebsite “Remember Aaron Swartz

 

Links Medien/Presse

derStandart.at 13.01.13
Reddit-Mitgründer und Internet-Aktivist Aaron Swartz ist tot
Quelle/Link: derStandart.at

Süddeutsche.de 13.01.13
Zum Tod von Aaron Swartz Hacken für eine bessere Welt
Quelle/Link: süddeutsche.de

Stern.de 13.01.13
Online-Aktivist Aaron Swartz – Freiheit oder Tod
Quelle/Link: stern.de

Netzpolitik.org 13.01.13
US-Netzaktivist Aaron Swartz hat sich das Leben genommen
Quelle/Link: netzpolitik.org

Golem.de, 13.01.13
Aaron Swartz Vorwürfe gegen Staatsanwalt und MIT
Quelle/Link: golem.de

FAZ.net, 13.01.13
Aaron Swartz is tot Ein Internet-Aktivist und politischer Hacker
Quelle/Link: faz.net

 

 

Letter from Hong Kong – Mr. Liu (m)ein Geschäftspartner und seine Millionen

HAH! Da will doch dieser fürchterlich nette Mr. Andre Liu aus Hong Kong satte 44,5 Millionen US-Dollar in ein Geschäft investieren und MICH, jaaaahahahaaa M I C H  will er als Partner haben. WOOOOOOHOOOOOO!

Werde Mr. Liu gleich mal kontaktieren, papperlapapp, werde ihm am besten gleich alles zusenden was ich an Daten berappen kann und er brauchen könnte. Alle Kontoverbindungen die ich auftreiben kann – muss gleich mal alle Verwandte, Bekannte und Freunde abtelefonieren – Kreditkartennummern, Bankkarten, PIN- und TAN-Nummern, Presseausweis, Zahnarzt-Bonusheft, Knax-Club Karte, Kaisers-Bonuskarte – hach – er bekommt einfach alles.

Ob er auch alle meine Panini Fußball-Sammelbilder haben möchte? PAH er bekommt einfach ALLES!

Sooooo leicht ist es heutzutage Millionär zu werden. Was für eine Geschäftsidee fragt ihr? Tjaaaahahahaaa, die ist so geheim und so gut, dass ich sie selber noch nicht kenne und nichts darüber sagen kann.

Geheim eben. Aber soooooooooo genial, grandios, gut, Mr. Liu weiß schon was er tut. Die Millionen sind bei mir jedenfalls guuuuuuuuut angelegt.

*@$§*°’!!!%&v€RF!”‘**’‘$€’#E*
*andieserstellebitteschimpftiradeeinfügen*

So, E-Mail und Paket sind fast fertig, werde sie gleich mal abschicken….. HALT! MOMENTCHEN! Was ist denn das?

 

HAAAH! Scheiß auf Mr. Liu und seine lächerlichen 44,5 Millionen! Der kann mich mal. PAAAHAHAH! Was sind schon 44,5 Millionen – LÄCHERLICH! Habe gerade 95 Millionen in der spanischen Lotterie gewonnen. WOOOOOOOOOOHOOOOOOOOO!!!

Bin dann mal weg. Hasta la vista!

 

Wir sagen Tschüss zum Jahr 2012!

Wir sagen Tschüss zum Jahr 2012! Wünsche euch allen ein guten Rustch, ein gesundes frohes neues Jahr 2013! Möge die Macht mit euch sein! Live long and prosper!

 

Neue Abmahnwelle und das leidige Thema: Geschäftsmodell Abmahnung [Update]

 

Es ist mal wieder soweit. Eine neue Abmahnwelle schwappt durch’s Netz und diesmal sind eine Vielzahl von Blogs betroffen. Es geht um Bilder, deren Nutzungsrechte, Unterlassungserklärungen und tausende von Euro – pro Bild wohlgemerkt.

Die ersten Betroffenen die darüber berichteten waren die Jungs von We Like That mit ihrem Bericht “Abmahnung: Jetzt hats uns auch erwischt” und kurz darauf mit dem Artikel “Der Abmahnwahnsinn geht weiter“. So langsam wird klar, dass es sich hier um eine größere Abmahnaktion handelt, denn es melden sich immer mehr Betroffene.

Eine kurze Zusammenfassung dieser perversen Geschichte gibt es bei ‘Schlecky Silberstein WTF‘ (ehemals Spiegel Offline) im Artikel “Blogs abzocken neuer Megatrend in Deutschland – Eine neue Abmahnwelle sorgt für Besorgnis“.

Dass ein derartiges Abmahnverhalten moralisch mehr als bedenklich ist steht außer Frage. Was sind das nur für Juristen die in für solche Zwecke eingerichteten Kanzleien “arbeiten” und wie zum Teufel können solch Humanoide Nachts noch ruhig schlafen?

Skurriler wird es jedoch nachdem sich der Künstler, um dessen Bilder es sich handelt, zu Wort meldet und eine Verbindung zur abmahnenden Kanzlei leugnet. Das Kraftfuttermischwerk schreibt dazu “Neues in der Abmahnsache Nathan Sawaya“. Auch Spiegel Online hat sich eingeschaltet und Kontakt zur abmahnenden Kanzlei aufgenommen und berichtet in “Blogger abgemahnt – 3000 Euro für ein Bild” über den Vorgang.

Auf Nerdcore gibt es einen lesenswerten Artikel wie man sich vor derartigen Abmahnungen schützen könnte. In “What to do about the Pics: Strategien gegen die Abmahnwelle ” geht es um Tipps und Erfahrungswerte die man sich zu Herzen… äh in den Blog (auf)nehmen sollte.

Allen Betroffenen kann ich von hier aus nur mitgeben: Informiert und veröffentlicht weiter. Haltet durch! Möge die Macht mit euch sein!

 

[Update 06.10.12]

Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat in seinem Blog-Beitrag Die große FAQ zu Abmahnungen wegen unerlaubter Bildernutzung eine äußerst nützliche und hilfreiche Übersicht von Fragen & Antworten zusammengestellt. Informationen die in Zeiten von systematischen Abmahnung von Bloggern und kleineren Unternehmen überlebensnotwendig sind.

 

[Update 09.10.12]

Meldungen vom Rückzug der Abmahnungen machen derzeit die Runde. Die ganze Geschichte wird dadurch noch surrealer, da der Künster und die Fotografin, nach eigenen Angaben, nie ein derartiges Vorgehen eingeleitet haben wollen. Alles sehr, sehr merkwürdig.

Die ersten Abmahnungen wurden zurückgezogen (09.10.12, WeLikeThat)

 

[Update 18.11.12]

Zwei weitere interessante und lesenswerte Links, die die aktuelle Situation zusammenfassen.

Das Kraftfuttermischwerk berichtet: “Neues von der hgm-press OHG: und jetzt geht es um eine Morddrohung” (16.11.12)

Kotzendes Einhorn: “Abmahngeschäft?! Die Salamitaktik der Agentur hgm-press Michel OHG” (16.11.12)

 

 

Weiterführende Links (Linksammlung) zum Thema:

Offizielle Pressemeldung von Nathan Sawaya (04.10.12, brickartist.com)

Aktueller Abmahnstand (04.10.12, WeLikeThat)

Abmahngedöns: Just my 5 ct (05.10.12, Haascore)

Ich habe euch was mitzuteilen (05.10.12, KölnFormat)

Abmahnwelle im Netz: Blogger werden zur Kasse gebeten (05.10.12, MacNotes)

Die große FAQ zu Abmahnungen wegen unerlaubter Bildernutzung (06.10.12, LawIt)

Die ersten Abmahnungen wurden zurückgezogen (09.10.12, WeLikeThat)

Neues von der hgm-press OHG: und jetzt geht es um eine Morddrohung (16.11.12, Das Kraftfuttermischwerk)

Abmahngeschäft?! Die Salamitaktik der Agentur hgm-press Michel OHG (16.11.12, Kotzendes Einhorn)

 

Rentenpflicht für Selbstständige. Entschuldigen Sie Frau von der Leyen, aber was haben Sie eigentlich geraucht?

Ein Motto! Es gibt ein Motto JUCHEI! “Lebensleistung belohnen” heißt das Ganze und soll Selbstständigen monatliche “Mindestbeiträge” – hier ist von festen Pauschalsätzen die Rede – aus den Taschen leihern um das Säckle der staatlichen Rentenversicherung zu füllen. Naaaa, schon Kopfschmerzen?

Deskmag berichtet im News-Artikel “Selbstständige sollen mehr zahlen” ausführlich darüber und rechnet vor. Spätestens jetzt sollten sich langsam die Kopfschmerzen einstellen. Einen Nachschlag gibt es  im Artikel “Rentenzwang “zerstört Innovationen in Deutschland”” ebenfalls auf Deskmag erschienen.

Sébastien Bonset stellt sich in seinem Artikel auf t3n die Frage “Gefährdet die Rentenpflicht für Selbstständige Existenzen?” – und kommt zu dem Schluss, dass grundsätzlich nichts gegen eine allgemeine Altersvorsorge einzuwenden sei, die Entscheidung der Regierung jedoch, das Ganze für Selbstständige mit Pauschalbeiträgen zu regeln findet er ziemlich befremdlich.

Nur zur Klarstellung, ich bin nicht grundsätzlich gegen eine vernünftige und durchdachte Altersvorsorge. Doch diese geplante “Zwangsrentenversicherung” für Selbständige soll und wird in dieser Form NICHT an den Verdienst gekoppelt sein sondern pauschal erhoben. Allein das war für mich Grund genug die Petition gegen diese “Zwangsversicherung” zu unterzeichnen.

Hier geht es zur Petition “Keine Rentenversicherungspflicht für Selbständige”.
Die Petition läuft bis zum 22.5.2012.

Auch auf Facebook gibt es bereits Möglichkeiten sich einzubringen:

Weiterführende Links:

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