Archiv - Technisches RSS Feed

Giottos Super Rocket-air Blower – Nützlicher Raketenblasebalg zur Staubentfernung

Staub. Überall. Manchmal an Stellen an die man mit normalen Mitteln nicht so einfach rankommt. Pusten, Wedeln und Tüchlein machen es dann meist schlimmer als es eh schon ist.

Giottos Super Rocket-air Blower | Foto: konsensor.de

 

In Form einer Rakete kommt Giottos Super Rocket-Air Blower daher, mit einer Höhe von 19 cm und einer Breite von ca. 6 cm, Maße die nicht zu verachten sind. Auf Bildern sieht der Super Rocket-Air Blower irgendwie immer etwas kleiner aus.

Der “dicke” Bauch macht aber Sinn und ist äußerst effektiv. Ohne diese großzügig bemessenen Dimensionen wäre eine solch gute Blasebalg-Leistung gar nicht möglich. Die Luft wird am unteren Ende der Rakete angesaugt und tritt aus der knapp 5 cm lange Nase (Düse) wieder aus. Auch etwas schwer zugänglichere Bereiche können gut ausgepustet werden.

Alles in allem ist der Super Rocket-Air Blower ein äußerst praktisches und effektives Instrument um Staub von allerlei Gerätschaften zu entfernen. Bedenkt man zudem, dass mit bei einem Anschaffungspreis von 10,- EUR (Amazon) einen schier unendlichen Vorrat an Druckluft mitgeliefert bekommt, ein Schnäppchen. Vorbei die Zeiten der leeren Druckluft-Dosen.

Ob für die Foto- oder Videoausrüstung, Computerteile, Elektrogeräte, die Miniaturmodellsammlungen oder eben einfach zur Entfernung von Staub an Stellen die nicht so einfach zu erreichen sind – mit dem Super Rocket-Air Blower sollte das Wegpusten kein Problem mehr darstellen.

Kleiner Kritikpunkt: der Geruch des Gummis ist zwar nicht sehr stark, aber doch deutlich wahrnehmbar. Abzuwarten ist ob der Geruch sich in den kommenden Tagen und Wochen verflüchtigen wird. Ich werde berichten. Dank an Jan (@gdgtsDE) für den Tipp.

 

Mini Kamerastativ Joby GorillaPod Micro 250. Das Mini-Dreibein-Stativ für iPhone und Digitalkamera

So praktisch und notwendig Stative machmal sein können, so lästig und nervig ist mitunter ihr Transport. Starre Gelenke, Gewicht, Größe – alles Faktoren die beim mobilen Einsatz bedacht werden müssen.

Joby GorillaPod Micro 250 in Kombination mit dem iClyp für iPhone 4S | Foto: konsensor.de

 

Und wer möchte, kann oder will schon ständig seine komplette Ausrüstung, die ja ziemlich schnell Ausmaße einer mittelgroßen Expedition annehmen kann, mit sich herumtragen.

Spontane Aufnahmen, egal ob Foto oder Film können meist eh nur mit dem umgesetzt werden was gerade zur Verfügung steht – also mit dem was man gerade bei sich hat.

Zu meinem Grundequipment gehört neben meinem iPhone 4S auch der iClyp, ein iPhone Holder und gleichzeitig Kamera-Stativ-Adapter, welcher übrigens an fast alle herkömmlichen Stative passt und irgendwie immer Platz in der Tasche findet.

Seit einigen Wochen gehört nun auch das Mini-Dreibein-Stativ Joby GorillaPod Micro 250 zum Standardequipment. Angeschafft um nicht nur den kleinen Digicams sondern auch der genannten iPhone-iClyp-Kombination unterwegs Halt zu geben.

Beim Joby GorillaPod Micro 250 kann man wirklich von einem kompakten Mini-(Tripod)-Stativ sprechen. Zusammengeklappt misst es gerade mal 6,5 x 1,8 x 1,5 cm und mit einem Gewicht von nur 26 Gramm sollte es auch in der kleinsten Tasche Platz finden.

Joby GorillaPod Micro 250 | Foto: konsensor.de

 

Das Joby GorillaPod Micro 250 ist für kompakte Digital-Kameras konstruiert und soll ein Gewicht von bis zu 250 Gramm aushalten.

Die aus einer Aluminium-Zink-Legierung gefertigten Beine des Joby GorillaPod Micro 250 sind an den Enden mit einem Gummiüberzug versehen der einen stabilen und rutschfesten Halt bietet. Der kleine Kugelkopf (Kugelpositioniertechnik) ermöglicht einen Schwenkbereich von bis zu 36° und das Auffächern der Beine ist kinderleicht.

Seit einigen Wochen ist es hier im Einsatz und wie bereits erwähnt mittlerweile ein fester Bestandteil des Hosentaschen-Equipments geworden.

Ob nun Digitalkamera oder wie in unserem Fall die iClyp-iPhone-Kombination, die stabile und gute Verarbeitung, die Auswahl der Materialien (KEIN Plastik), das einfache Handling, Größe und Gewicht machen das Joby GorillaPod Micro 250 zu einem äußerst alltagstauglichen, empfehlenswerten “immerdabei”-Gadget.

Aktuell ist das Joby GorillaPod Micro 250 für knappe 20,- EUR zu haben. Eine lohnenswerte Investition für alle die ein kleines Stativ, egal ob für’s iPhone oder eine Digicam, bei sich haben wollen.

 

Kleine stapelbare Arbeitstierchen: Die Western Digital My Passport externen Festplatten

Klein, handlich, leise und schnell – so lauten in der Regel die Kriterien die beim Kauf einer externen Festplatte eine Rolle spielen (sollten). Alles Faktoren die Western Digital mit der My Passport HD erfüllt.

Western Digital My Passport | Foto: konsensor.de

 

Allerdings überzeugen nicht nur die inneren Werte der externen 2.5″ Western Digital My Passport. Neben USB 3.0 (abwärtskompatibel zu 2.0) mit schnellen Transferraten und der Stromversorgung über die USB 3.0- oder USB 2.0-Schnittstelle, macht sie auch äußerlich ein sehr gute Figur.

Das Gehäuse aus mattem Kunststoff ist erstaunlich gut verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck. Kein Klappern, kein Wackeln, alles ist fest und sauber verarbeitet. Die matte Oberfläche zeigt sich zudem äußerst pflegeleicht.

Die auf der Unterseite befestigten Gumminoppen, bieten der Platte nicht nur einen guten Halt auf glatten Flächen, sie dämpfen deutlich die Übertragung der Laufgeräusche auf den Untergrund. Die Laufgeräusche an sich sind hörbar, im direkten Vergleich zu anderen Festplatten jedoch angenehm leise.

Im Übrigen benutze ich persönlich die auf der Festplatten befindlichen Software-Gimmicks wie Backup-Software, WD Drive Utilities™ und WD Security™ gar nicht.

Aktuell verwende ich die 1TB Varianten. Diese haben sich hier bisher stets als robust und zuverlässig erwiesen. Ob nun als transportabler Datenkoffer oder als stapelbare Archivplatte – im alltäglichen Umgang mit Daten hat sich die Western Digital My Passport ihren Platz erkämpft.

Western Digital My Passport | Foto: konsensor.de

 

Zum Größen-Vergleich habe ich auf den Fotos eine Western Digital Mypassport Studio (Firewire 800) mit abgelichtet. Diese Firewire 800 Variante dient meinem iMac als Time Machine Laufwerk.

Preislich lohnt sich die Neuanschaffung von Firewire 800 HDs kaum noch. Die neuen USB 3.0 Festplatten sind nicht nur günstiger, kleiner und deutlich schneller, der Wegfall der Firewire Schnittstellen bereitet auch der ewigen Firewire vs. USB-Diskussion ein Ende.

Die Western Digital My Passport in der USB 3.0 (und USB 2.0) Variante, sind kleine Arbeitstiere die durch ihre robuste und gute Verarbeitung auch die eine oder andere Reise unbeschadet überstehen werden. In 4 Farbvarianten und verschiedenen Größen (ab 320GB – 2TB) erhältlich ein stapelbares Werkzeug, das auch optisch auf jeden Schreibtisch passt.

 

Kommentar zum ARD Apple Markencheck – Die Möchtegern-Skandal-Doku und der unerfüllte Bildungsauftrag

Ja, auch ich habe mir den ARD-Markencheck über Apple angeschaut. Auszüge und Ausschnitte mittlerweile sogar mehrmals. Was soll ich sagen? Ganz ehrlich – eigentlich fehlen mir die Worte.

Vorab: Nicht nur privat zum eigenen Vergnügen, sondern auch beruflich habe ich ständig mit Technik zu tun und das völlig unabhängig von Marke, System oder Hersteller.

Bereits kurz nach Ausstrahlung hatte Carsten Knobloch (@caschy) seine Meinung im lesenswerten Blog-Beitrag “Kurze Meinung zum Apple-Markencheck” verfasst. Ich glaube die folgende Aussage trifft den Nagel auf den Kopf:
.

“(…) Markentreue ist mir fremd, ist mir egal – genau so, wie es Firma X egal ist, ob ich ihre Produkte nutze. Der ARD-Markencheck. Er hat mich wütend gemacht. Nicht nur mich, ich war wie immer zeitgleich bei Twitter unterwegs; selbst nicht Apple-Nutzer schüttelten den Kopf. (…)”  (Carsten Knobloch / caschys blog)
.

Alle die mich kennen wissen, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme wenn es um Probleme und Fehler bei Produkten geht – egal ob Apple oder Nicht-Apple. Und ja ich nutze (auch) Apple-Produkte aus einem einfachen Grund – sie erfüllen ihren Zweck und ich arbeite damit. Für mich sind es Werkzeuge, die ich zur Bewältigung des digitalen Alltags benötige. So viel zum Thema Markentreue.

Was die ARD hier versucht hat als “Appel-Skandal-Doku” zu verkaufen ist beschämend und peinlich. Kritik an der Qualität der  journalistischen zu üben überlasse ich Fachleuten. Doch diese Ansammlung an Klischees und Halbwahrheiten als “Skandal-Doku” zu bezeichnen und das auch noch im Namen eines öffentlich-rechtlichen Senders, der ja eigentlich objektiv und fundiert recherchiert einen Bildungsauftrag zu erfüllen hat, ist schon ein starkes Stück.

So werden an hanebüchenen Beispielen und unsinnigen “Tests” Vergleiche gezogen, die zu Fazits führen, bei denen man sich zu recht fragen muss was die Redakteure des WDR denn nur geraucht haben.

Ärgerlich und nervig zum Beispiel das immer wieder aufgewärmte Blabla über Arbeitsbedingungen von Foxcon und anderer Apple-Zulieferer. Immer wieder diese Unterstellung dies sei ein Apple-Problem. Mitnichten.

Sascha Pallenberg (@sascha_p) dazu in seinem Kommentar auf mobilegeeks.de “Skandal-Doku in der ARD – Nicht Apple ist das Problem!“:
.

“(…) Und taeglich gruesst das Foxconn-Tier (…), stehen die Taiwanesen für ihre Arbeitsbedingungen in Mainland China am Pranger. In diesem Zusammenhang fällt dann natürlich auch immer wieder der Name Apple, obwohl die halbe Branche dort produzieren laesst. (…)” (Sascha Pallenberg / mobilegeeks.de)
.

Auf den Punkt bringt es Sascha Pallenberg in seinem Artikel “Wer für Apple baut, baut auch für alle anderen – Apple und Foxconn sind nur die Spitze des Eisbergs“:
.

 “(…) Der kritische Punkt ist hier, dass wir uns alle darüber klar sein müssen, dass es praktisch, gelinde gesagt, scheissegal ist, welcher Markenaufkleber auf unseren Produkten klebt, denn die Geräte stammen allesamt aus asiatischen (und bald eben südamerikanischen oder auch afrikanischen) Fabriken.(…)” (Sascha Pallenberg / mobilegeeks.de)
.

Schade, dass die ARD auf eine objektive Betrachtung des Phänomens Apple verzichtet hat. ARD-Markenchek hätte als Aufklärer, als objektiver Betrachter fungieren, mit Klischees und Halbwissen aufräumen und Unwahrheiten klarstellen können. Diese Chance wurde leider vergeben.

 

Weiterführende Links

Kurze Meinung zum Apple-Markencheck
Quelle/Link: Caschys Blog 04.02.12

Kommentar: Skandal-Doku in der ARD – Nicht Apple ist das Problem!
Quelle/Link: mobilegeeks.de 04.02.13

Apple-Abend in der ARD: Jede Menge heiße Luft
Quelle/Link: spiegel.de 05.02.13

Wer für Apple baut, baut auch für alle anderen – Apple und Foxconn sind nur die Spitze des Eisbergs
Quelle/Link: mobilegeeks.de 05.02.13

Apple-Check der ARD im Check: Unterhaltung mit Schummelei
Quelle/Link: giga.de 05.02.13

 

 

Transcend JetFlash 600 Extreme-Speed 8GB/16GB USB-Sticks (bis zu 32MB/s, USB 2.0)

Transcend JetFlash 600 Extreme-Speed Sticks | Foto: konsensor.de

USB Sticks kann man nie genug haben. Vor allem immer dann wenn man sie gerade am dringendsten benötigt, sind sie entweder alle unterwegs, gerade in Gebrauch, zu voll, zu klein, zu langsam… achwasweißichnichtnochsoalles.

Vor einigen Wochen war es hier wieder einmal soweit. Irgendwie schien die Mehrheit der Sticks sich plötzlich in andere Dimension teleportiert zu haben. Spurlos verschwunden, auf Reisen oder Versteck spielend in irgendwelchen Taschen oder Etuis schlummernd. Aus der Not heraus wurde eine Handvoll neuer Sticks bestellt und zwar die Transcend JetFlash 600 Extreme-Speed Sticks in der 8GB und 16GB Variante.

Gleich vorneweg, die enthaltene Elite Datenmanagement-Software wird nicht verwendet und verschwindet bereits beim ersten Anstecken vom Stick.

Auswahlkriterium war diesmal ein günstiger Preis sowie eine extrem flache aber dennoch gut greifbare Bauform des Sticks und hier machen die Transcend JetFlash eine wirklich gute Figur. Huch, hoffe das war jetzt nicht zu sexistisch (#Aufschrei). ;)

Mit einer 32MB/s Lese- und 12MB/s Schreibgeschwindigkeit gehören die JetFlash 600 Sticks, trotz der “nur” USB 2.0 Variante dennoch zu den schnelleren. Zumindest was die USB 2.0 Varianten anbetrifft.

Problemlos sind sie ansteck- und auch wieder abziehbar. Egal ob am MacBook Air oder an einem mit Geräten und Kabeln überstöpseltem iMac – und ja auch an Notebooks und Windows PC-Systemen – funktionieren sie wunderbar, transportieren fehlerfrei Ihre Daten und ersparen einem lästige Fummeleien.

Eine klare Kaufempfehlung also für die 8GB und die 16GB Modelle, die hier seit Wochen im Einsatz sind. Bei Anschaffungspreisen zwischen 10,- EUR (8GB) und 15,- EUR (16GB) kann man sich eine Handvoll davon auch mal leisten.

 

Die Bluetooth Headset Odyssee geht weiter. Samsung und Sennheiser – zwei neue Kandidaten.

Noch immer befinde ich mich auf der Odyssee, auf der Suche nach einem brauchbaren Bluetooth Headset, welches im täglichen Einsatz nicht nur eine gute Figur macht, sondern auch Leistung bringt. Hier ein kurzer Zwischenbericht.

Nach den ersten ernüchternden Erfahrung mit dem Bose Serie 2 (r), habe ich diesmal zwei Headsets der unteren und mittleren Preisklasse bestellt. Das Samsung MonoHeadset HM1100 und das Sennheiser EZX 60.

Den Test-Start machte das Samsung. Seit gut 3 Wochen ist es nun im Einsatz und wird gleichzeitig an einem Festnetztelefon und an einem iPhone 4S genutzt.

Als GRANDIOS kann ich jetzt schon die Akkuleistung beschreiben.  Einfach unfassbar, dass in solch einer Preisklasse ein derartiger Dauerläufer zu finden ist.

Mit bis zu 14 Stunden gibt Samsung die Gesprächszeit an, aus dem Alltagseinsatz kann ich dem Samsung HM1100 satte 10-12 Stunden attestieren. Ein echtes Arbeitstier.

Allein das hat eine Kaufempfehlung verdient. Bisher hatte ich noch kein leistungsstärkeres Gerät in den Fingern, die Akkuleistung ist rekordverdächtig. Und das bei einem Preis unter  20,- EUR. Einfach unglaublich.

Tragekomfort und Sprachqualität sind meines Erachtens vollkommen ausreichend. Erst im direkten Vergleich zu anderen Bluetooth-Headsets bemerkt man den Unterschied. Im stressigen Alltagseinsatz wohl eher weniger. Dazu jedoch im Abschlussbericht bzw. Einzeltest mehr.

Das Sennheiser EZX 60 wäre beinahe sofort wieder zurückgegangen. Ein erstes Anlegen war einfach nicht möglich. Ständig fiel das Headset ab. Schon bei leichtesten Kopfbewegungen sprang es einfach vom Ohr.

Im Gegensatz zum Samsung HM1100, das einen “Knopf” im Ohr hat und zusätzlich durch einen Bügel gehalten wird, hat das Sennheiser EZX 60 nur eine Ausbuchtung die am Ohr liegt und einen Bügel der das ganze halten soll.

Erst nach gefühlt unzähligen Versuchen und geduldigem Herumexperimentieren war das Trageprinzip des EZX 60 verstanden. Mittlerweile gehört es zu den, was den Tragekomfort anbetrifft,  bequemsten Headsets. Auch dazu mehr im EZX 60 Einzeltest.

Das also der Zwischenstand. Die Einzeltests der Headsets folgen. Wie mittlerweile bekannt sein sollte, bin ich ein Freund von Langzeittest und so wird auch dieses Mal lang getestet und ausprobiert.

Fragen und Kommentare zu den genannten Modellen beantworte ich wie immer gerne. Und wie immer freue ich mich über Empfehlungen, Hinweise und Anregungen zum Thema Bluetooth-Headsets.

 

Ein kurzes Tête-à-tête mit dem Bluetooth Headset Bose® Serie 2 (R)

Gleich vorweg, die Sprachqualität des Bose® Serie 2 Bluetooth Headsets (R) ist einfach spitze. Klar und deutlich, sich ständig an die umgebende Geräuschkulisse anpassend, ist es ein wahres Vergnügen damit zu telefonieren. Das war’s dann allerdings auch schon mit den positiven Eigenschaften. Leider.

Zwei Wochen hatte ich das Bose Series 2 Headset täglich im Einsatz und bin maßlos enttäuscht über die katastrophale Akkuleistung.

Das mit den Herstellerangaben ist ja immer so eine Sache. Bose gibt die Akkuleistung mit 4,5 Stunden Sprechzeit an. Klar, dass diese je nach Umgebung, Nutzungsverhalten etc. variieren kann, doch habe ich in zwei Wochen nicht ein einziges Mal die angegebenen Zeiten erreichen können.

Allein das ist ein klares K.O.-Kriterium, dass dieses Headset, egal wie supertoll die Sprachqualität auch sein mag, im Alltagseinsatz völlig unbrauchbar macht.

Bereits nach guten 2 1/2 Stunden war Schicht im Schacht. Feierabend. Und das nicht einmal bei einem durchgehenden Gespräch, sondern bei mehreren Gesprächen über mehrere Stunden verteilt. Täglich musste das Headset hier alle 3 Stunden geladen werden. Das sind mindestens zwei Ladungen pro Tag (!).

Gekoppelt war das Bose mit einem Festnetztelefon, dem Gigaset DX600 A ISDN und ab und an zusätzlich mit einem iPhone 4S. Beides im gleichen Raum befindlich.

 

Ärgernisse wie die anfänglichen Kopplungsprobleme, die erst nach einem Telefonat mit der Bose-Hotline und einem Reset per Tasten-Druck-Kombination am Headset gelöst werden konnten, sowie die erstaunlich geringe Reichweite, bereits nach 3-4 Metern gab es erste Empfangsstörungen, trugen letztendlich zur Entscheidung mit bei sich vom Gerät zu verabschieden.

Die tolle Sprachqualität und das angenehme Tragekomfort des 149,- EUR teuren Bose® Serie 2 Bluetooth Headsets sind kein Ausgleich für die schwache Empfangsreichweite und Akkuleistung.

Nun gilt es herauszufinden, welche Bluetooth Headsets besser abschneiden und für meinen täglich Einsatz geeigneter sind.

Aktuell sind derzeit hier ein Samsung HM 100 und ein Sennheiser EZX 60 in Betrieb über die ich noch berichten werde.

 

Gigaset ZX400 Headset – Schnurgebundene Sprechgarnitur mit Bruchstelle

Anfang des Jahres gönnte ich mir neben dem Gigaset DX600 A ISDN und dem Gigaset S810 H als neues Mobilteil auch ein neues Headset.

Gerade an Tagen an denen man kaum vom Telefon wegkommt, ist es äußerst praktisch, bei Supportanrufen gar notwendig, die Hände während des Gesprächs frei zu haben.

Die Auswahl fiel auf das Gigaset ZX400, eine schnurgebundene Sprechgarnitur (welch grausames Wort) aus dem Hause Gigaset. Ausgestattet mit einem verstellbaren Metallbügel und einem 2,5mm Klinkenstecker kann das Headset an das DX600 A aber auch an das Mobilteil angeschlossen werden.

Einfacher geht es kaum.

Die Sprachqualität ist wirklich klasse, keine Frage, doch zum Teil sind Gespräche so laut, dass man die Hörmuschel etwas zur Seite schieben muss. Da hilft auch kein Verstellen der Lautstärkeneinstellung des jeweiligen Telefons. Bei längeren Telefonaten ist der Druck den der Metallbügel ausübt doch deutlich zu spüren.

Vor einigen Tagen, also knappe 10 Monate später, trat das ZX400 nun seine Rückreise an.

Die Halterung der Hörmuschel ist, wie man auf dem Foto sehen kann, gebrochen. Und NEIN, das Headset wurde stets mit Samthandschuhen angefasst und äußerst sorgsam behandelt.

Meines Erachtens ist das ein klarer Konstruktionsfehler, der wie man auch aus anderen Rezensionen entnehmen kann, nicht nur mein Headset betrifft. Eine Reparatur ist, wie heutzutage leider immer öfter, nicht möglich.

Nochmals habe ich das Gigaset ZX400 nicht bestellt. Der damalige Kaufpreis von ca. 30,- EUR hat sich gehalten. Nach knapp 10-monatiger Nutzung kann ich sagen, dass es zwar seine Aufgabe erfüllt, die Verarbeitungsqualität jedoch der Grund ist wieso ich das Headset nicht ein zweites Mal kaufen würde.

Als Ersatz stehen bzw. liegen hier nun ein kabelgebundenes Panasonic RP-TCA430E-S Headset, ein ebenfalls kabelgebundenes Plantronics MX250 Mobile Headset und ein kabelloses Bose Bluetooth Headset Serie 2 bereit.

Diese werden in den kommenden Wochen und Monate ihren Dienst verrichten müssen und sobald Langzeiterfahrungen vorliegen wird es entsprechende Erfahrungsberichte dazu geben.

 

Das Wacom Bamboo Stylus Team: Stylus Solo, Stylus Duo, Stylus Pocket

Der Finger als Eingabewerkzeug ist nicht nur genial einfach, sondern einfach genial. Dennoch gibt es Bereiche in denen ein Stift noch immer unabkömmlich scheint.

Mit Sicherheit könnte man mit Fingern, viel Geduld und Übung ähnliche, ja vielleicht auch gleiche Ergebnisse erzielen, doch warum kompliziert wenn es einfach geht?

Eingabestifte für das iPad und auch iPhone gibt es mittlerweile von vielen Herstellern. Keiner hat mich jedenfalls so schnell in ihren Bann gezogen wie die Wacom Bamboo Stylus Edition.

Nicht nur optisch sind sie ein Hingucker, nein, auch haptisch machen sie durch Auswahl edler Materialien und perfekter Verarbeitung eine äußerst gute Figur.

Zurückhalten konnte ich mich jedenfalls nicht und habe, nachdem ich bereits eine Weile mit dem Bamboo Stylus Solo gearbeitet habe auch noch den Stylus Duo und Stylus Pocket besorgt.

 

Gleich vorweg, alle drei haben die gleiche Gummi-Spitze. Unterscheiden werden die drei dementsprechend nur duch ihre Zusatzfunktionen. Beim Duo der Kugelschreiber und beim Pocket die Möglichkeit den Stift zu verkleinern.

Der Stylus Pocket hat sich als “Unterwegs-Stylus” etabliert. Ob Hosen- oder Jackentasche, die Spitze ist durch die abnehmbare Kappe gut geschützt und durch den Schiebe- bzw. Ziehmechanismus kann der Stift der entsprechenden Situation angepasst werden. Ab und an verrichtet dieser seine Arbeit unterwegs übrigens auch auf dem iPhone.

Die Idee des Stylus Duo find ich ziemlich praktisch. Ideal für Notizen auf dem Papier. Leider ist die Kugelschreiberspitze für meinen Geschmack einfach viel zu dünn. Hier wäre eine etwas dickere Minenspitze vorteilhafter. Vielleicht läßt sich eine Mine finden die ein etwas “runderes” Schreibgefühl aufkommen lässt.

Der Stylus Solo ist das Arbeitstier. Eben “nur” ein Stylus. Liegt wirklich perfekt in der Hand und bereits nach kurzer Eingewöhnung kann geschrieben und gezeichnet werden. Ist hier jedenfalls durchgehend im Einsatz und zeigt bisher keinerlei Ermüdungserscheinungen.

Wer am iPad, und natürlich auch auf anderen Tablets und Smartphones, Notizen, Scribbles, Zeichnungen oder Skizzen anfertigen muss oder möchte, der sollte sich die Bamboo Stylus Serie etwas genauer anschauen.

Bestellen kann man diese natürlich bei Amazon. Ob den Wacom Bamboo Stlyus Solo, den mit integriertem Kugelschreiber Wacom Bamboo Stylus Duo, oder den portablen Wacom Bamboo Stylus Pocket, jeder der drei hat seine Daseinsberechtigung und erfüllt seine Aufgabe. Meine Empfehlung: ausprobieren!

Übrigens: die dazugehörige Bamboo Paper App gibt es kostenlos im App-Store. Mehr als nur einen Blick wert ist auch die App Paper by FiftyThree, meines Erachtens derzeit eine der besten Apps zur Nutzung von Stylus-Stiften.

 

Amazons Kindle Paperwhite der leuchtende E-Book-Reader – Amazon TV Commercial [Update]

Ein neues Design und verbesserte Displays, Amazon hat seiner Kindle Reihe ein deftiges Update verpasst. Vor allem beim Kindle Touch oder besser gesagt dem Kindle Paperwhite hat sich eine Menge getan.

 

Neben deutlichen Verbesserungen beim Panel mit Touchscreen und digitaler Tinte, soll der Hintergrund des Kindle Paperwhite wie ein weißes Blatt Papier wirken. Die Technik namens “Paperwhite” bringt eine deutliche Kontrastverbesserung und erhält eine Display-Beleuchtung (LEDs) mit der ein Lesen im Dunkeln möglich sein wird.

Lassen wir uns also überraschen wann Amazon das Kindle Paperwhite in Deutschland ausliefern wird, denn eine Ankündigung erfolgte bisher (noch) nicht. Für das Kindle Fire und das Fire HD hingegen wurde der 25. Oktober 2012 als Erscheinungsdatum genannt.

Ich persönlich warte jedenfalls ungeduldig auf das neue Kindle Paperwhite. Sicherlich werde ich mir auch die anderen Kindle Versionen mal etwas genauer anschauen und darüber berichten.

Den Kindle Fire kann man übrigens bereits jetzt schon vorbestellen und reservieren. Ab dem 25. Oktober erfolgt dann voraussichtlich die Auslieferung.  Bestellungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet (Amazon Kindle Fire).

 

Update 12.10.12

Das Kindle Paperwhite kann nun auch in Deutschland bestellt werden. Verfügbar ist es als normales Kindle Paperwhite und auch als Kindle Paperwhite 3G.

 

Seite 1 von 212»