Wer billig kauft, kauft zweimal. Bleistifte sind nicht gleich Bleistifte und diese schon mal gar nicht

Bleistifte. Wer billig kauft, kauft zweimal. | Foto: konsensor.de

Bereits beim Auspacken war klar, diese stark nach Lack stinkenden Bleistifte können nichts taugen. Als dann noch bei Anspitzversuchen ständig die Minen ab- und Bleistifte gänzlich auseinander brachen, war klar, das war ein Fehlkauf.

Kein Wunder bei einem Preis von 8,30 EUR für 50 Belistifte, werden einige jetzt denken. Doch sollten diese Bleistifte lediglich als Notizstifte verwendet werden um die Unmengen an ständig verschwindenden Plastikkugelschreibern, die ebenso zur Spezies der ewig “verschwindenden Gegenstände” gehören wie USB-Sticks ;), zu ersetzen. Außerdem schreiben Bleistifte IMMER, egal wie und in welcher Position man sie hält. Ganz im Gegensatz zu Kugelschreibern, die das Talent haben immer dann nicht zu schreiben, wenn man sie am dringendsten benötigt.

Bleistifte. Wer billig kauft, kauft zweimal. | Foto: konsensor.de

Es war jedenfalls ein Versuch. Ein Versuch günstige bzw. “billige” Bleistifte zu kaufen, der kläglich scheiterte. Wie sagt man so schön: Wer billig kauft, kauft zweimal. Und das ist in diesem Fall mehr als zutreffend. Von 30 ausgepackten Bleistiften wanderten 6 sofort in den Müll. Bei weiteren 5 löste sich der Radiergummi samt Halterung und beim Rest musste zum Teil so oft Nachgespitzt werden bis eine nicht brüchige Mine gefunden wurde, so dass ein Drittel des Stiftes bereits verschwunden war bevor auch nur ein einziger Strich gezogen wurde.

Alles in allem eine ärgerliche, zeitaufwändige Erfahrung die ich mit Sicherheit nicht noch ein Mal machen möchte.

Übrigens wurden mittlerweile Staedtler Noris HB Bleistifte angeschafft. Die sind zwar deutlich teurer haben aber die Bezeichnung Bleistift mehr als verdient.

Ein Dual-WLAN AC + N Router im Alltagseinsatz. Die AVM FRITZ!Box 7490 als Neuzugang

Die neue AVM Fritz!Box 7490 | Foto: konsensor.de

Nach dem letzten unerfreulichen Kontakt mit dem Fritz!Fon C4, welches was die Sprachqualität anbetrifft ziemlich enttäuschte, ich berichtete hier darüber, gibt es endlich wieder etwas erfreuliches aus dem Hause AVM zu berichten.

Die Fritz!Box 7490 ist bei uns ab sofort im Dauereinsatz und ersetzt die bisher genutzte Fritz!Box 7390. Gelegenheit in den kommenden Tagen, Wochen und hoffentlich Monaten, die neue Fritz!Box im Einsatz etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Äußerlich ist das Gehäuse der Fritz!Box 7490 gewachsen und deutlich größer als die 7390, sieht dem Vorgänger abgesehen davon jedoch zum Verwechseln ähnlich. Bedienung und Anschlüsse sind ebenfalls identisch und softwareseitig verrichtet Fritz!OS aktuell in der Version 06.05 eh auf allen Geräten seine Dienste. Wie immer äußerst bequem über die benutzerfreundliche Oberfläche per Browser erreichbar.

Gleich vorweg, der Geschwindigkeitszuwachs im WLAN ist enorm und sofort spürbar. Das Dual-WLAN AC+N mit bis zu 1.300 MBit/s im 5 GHz und 450 MBit/s 2,4 GHz-Bereich, ermöglicht es gleichzeitig neue AC+N-taugliche und ältere 2,4GHz-taugliche Hardware parallel einzusetzen, was hier im Setup unabdingbar war. Auch die inneren Werte überzeugen. Detaillierte Informationen sowie die technische Details, sind auf der AVM-Seite zur Fritz!Box 7490 zu finden.

Die neue AVM Fritz!Box 7490 | Foto: konsensor.de

Der Umzug der Einstellungen von der alten FritzBox zur neuen, kann übrigens mit Hilfe der im FRITZ!OS befindlichen Optionen “Sicherung” und “Wiederherstellung”, kinderleicht durchgeführt werden. Ein kleiner aber wichtiger Hinweis: soll die Wiederherstellung per Sicherungsdatei auf eine neue Fritz!Box übertragen werden, das ist modellübergreifend möglich, muss bei der Erstellung dieser Sicherung ein Kennwort vergeben werden. Wird dies nicht getan, wird die Sicherungsdatei vom neuen Router nicht angenommen. Hat man dies jedoch beachtet, erfolgt die Übernahme innerhalb weniger Minuten und WLAN, LAN, ISDN und DECT sind wie bisher auf der neuen Fritz!Box 7490 einsatzbereit und nutzbar.

Die AVM Fritz!Box 7490 ist aktuell für knappe 239,- EUR zu bekommen (Stand 03/2014). Wer auf WLAN AC+N verzichten kann, der ist selbstverständlich auch weiterhin mit der Fritz!Box 7390 gut bedient. Diese hat in Ihrem bisherigen Einsatz hier keinerlei Probleme bereitet. Die Fritz!Box 7390 ist etwas günstiger und derzeit für 199,- EUR zu haben (Stand 03/2014).

Der Adonit Jot Touch 4 Stylus im Kurztest

Adonit Jot Touch 4 Stylus | Foto: konsensor.de

Es war ein ziemlich kurzes Gastspiel. Bereits nach kurzer Zeit war klar, der Adonit Jot Touch 4 Stylus ist nichts für mich. Keine Frage, der Stylus sieht sehr schick aus, ist sehr hochwertig verarbeitet hat ein gutes Gewicht und liegt sehr gut in der Hand, doch werde ich persönlich mich wohl für den Adonit Jot Script entscheiden.

Der Jot Touch 4 Stylus, mittlerweile nur noch in den Apps per Bluetooth 4.0 verbunden, wird nach erster Einrichtung automatisch erkannt. Ein integrierter Akku, der per USB-Stick-Halterung geladen werden kann, sorgt für die nötige Energieversorgung des Stifts. Technisch eigentlich alles so wie man es sich wünscht, doch komme ich einfach nicht mit dieser “Spitze”, diesem Plastikaufsatz des Stylus zurecht.

Adonit Jot Touch 4 Stylus | Foto: konsensor.de

Für meinen Zweck, einfache Skizzen und schnelle Notizen auf dem iPad zu erstellen, hat sich der Jot Touch 4 Stylus, in Verbindung mit meiner Schreibweise, einfach als nicht besonders praktisch erwiesen. Zu langsam und vor allem zu “fummelig” die Platzierung des Plastik-Nubsies an der Spitze. Vor allem dann, wenn man den Stift mal abgesetzt hat. Richtige Schreib- und Zeichenfreude kam bei mir jedenfalls nicht auf.

Alles in allem, trotz wirklich guter und hochwertiger Verarbeitung, ist der Jot Touch 4 Stylus wahrscheinlich eher etwas für Langsamschreiber und Langsamzeichner. Um ein Ausprobieren kommen Kaufinteressierte, egal bei welcher Stylus-Art oder -Variante, nicht herum. Ich für meinen Teil habe mich letztendendes wie oben bereits erwähnt für den Adonit Jot Script entschieden, dazu aber in einem baldigen Bericht zum Jot Script mehr.

Das Jot Touch 4 Stylus ist aktuell für 89,- EUR (Stand 03/2014) erhältlich.

Apple Mail (Mavericks) und das Hinzufügen von Anhängen ans Ende einer E-Mail

Es kann so einfach sein. Naja, manchmal jedenfalls. Nach (m)einer OS X Neuinstallation, die man auf Macs löblicherweise äußerst selten vornehmen muss, kann es ab und an passieren, dass nicht alle Einstellungen des alten Systems sofort zur Verfügung stehen oder sich an alle vorgenommenen Einstellungen erinnert.

Erst nach und nach, im alltäglichen Arbeitseinsatz, bemerkt und vermisst man plötzlich die eine oder andere Option und Einstellung. Solch eine Einstellung ist zum Beispiel die Handhabung des automatischen Hinzufügens von Anhängen in einer E-Mail. Idealer- und praktischerweise sollten sich diese am Ende einer E-Mail befinden.

Apple Mail Auswahl Anhang am Ende der Mail einfügen | Screenshot: konsensor.de

Hat man Mail, hier in der Version 7.1 (OS X Mavericks), gestartet und beginnt mit einer neuen E-Mail, kann unter dem Menüpunkt “Bearbeiten” und dem dort befindlichen Unterpunkt “Anhänge” die Option “Anhänge am Ende der Mail einfügen” ausgewählt werden. Hat man dies getan, kann der gewünschte Anhang einfach per Drag & Drop in die Mail gezogen werden und wird am Ende dieser platziert.

Soweit so gut. Beginnt man nun mit einer neuen E-Mail, wird man erstaunt feststellen, dass die soeben ausgewählte Option wieder deaktiviert ist und die Auswahl erneut vorgenommen werden muss . Die vorgenommene Einstellung gilt also nur für die aktuelle E-Mail. Dies betrifft alle E-Mails aller eingerichteter E-Mail-Adresse. Ein zeitraubendes und vor allem nerviges Klick-Prozedere.

Apple Mail Auswahl Anhang IMMER am Ende der Mail einfügen | Screenshot: konsensor.de

Neben einer Menge an kleinen Apps, die sich um derlei Einstellungen kümmern (z.B. Attachement Tamer etc.), ist die dauerhafte Einstellung des Platzierens der Anhänge aber auch mit Bordmitteln möglich. Hier ist es wichtig darauf zu achten, dass nur das Mail Hauptfenster geöffnet ist und keine einzelne E-Mail.

Vorgegangen werden sollte/muss wie folgt:

- Apple Mail starten
- KEINE neue E-Mail öffnen sondern gleich im Menü auf Bearbeiten klicken
- den Unterpunkt Anhänge auswählen
- hier die Option “Anhänge immer am Ende der Mail einfügen” auswählen
- Mail beenden und neu starten
- Fertig.

Damit ist ab sofort ist die Einstellung fest eingestellt und bleibt es auch. Das betrifft alle E-Mails aller eingerichteten E-Mail-Konten. Das Zauberwort ist das “immer” in der Auswahl und das taucht eben nur dann auf, wenn diese Option OHNE eine geöffnete Mail ausgewählt wird. Wie ich anfangs schon sagte, so einfach kann es manchmal sein.

Telefonieren? Nein Danke! Das AVM FRITZ!Fon C4 Telefon und die Nebengeräusche

AVM Fritz!Fon C4 | Foto: konsensor.de

Nach dem ernüchternden Erstkontakt mit dem AVM Fritz!Fon MT-F, dem bisherigen Flaggschiff der AVM Fritz!Fon-Telefone, über welches ich hier bereits berichtet habe, hab ich mich dieses Mal an das neue Fritz!Fon gewagt – das AVM FRITZ!Fon C4.

Und erneut kann ich es absolut nicht verstehen wie ein Gerät mit derart starken Störgeräuschen überhaupt erst auf den Markt gelangen kann/darf. Mitnichten möchte ich mich hier in die Verkaufspolitik von AVM einmischen, als zahlender Kunde jedoch kann ich von einem Telefon erwarten, dass ich damit auch telefonieren kann und das ohne Nebengeräusche, also ohne nerviges Gefiepe (auch im Standby-Modus), starkem Hintergrundrauschen (während des Telefonats) und ständigen Abbrüchen während des Gesprächs.

Dabei machte das AVM FRITZ!Fon C4 äußerlich eine wirklich klasse Figur. Es war im Gegensatz zum MT-F wirklich super verarbeitet. Kein knarzendes Gehäuses, das verwendete Material fühlt sich hochwertig an, die Tasten sind mit einem super Druckpunkt versehen, ein tolles Display – alles Zutaten die das AVM FRITZ!Fon C4 zu einem Telefon der Spitzenklasse werden lassen könnten. Könnten! Dem ist leider nicht so.

Bereits im Standby-Betrieb ist ein nerviges hochfrequentes Fiepen zu hören. Dieses Fiepen und Surren, ist nicht nur direkt am Ohr hörbar, sondern nervt auch wenn das Gerät auf dem Tisch liegt. Ist das Display aus, wird es zwar etwas leiser, ist aber immer noch zu vernehmen.

AVM Fritz!Fon C4 | Foto: konsensor.de

Das Firmware-Update, man wird beim ersten Einschalten des AVM FRITZ!Fon C4 von der MT-F-Firmware begrüßt, sowie diverse Änderungen an den Einstellungen der Display-Helligkeit und auch Experimenten mit den DECT-Einstellungen der Fritz!Box, brachten keine Besserung.

Als dann auch noch ein starkes Surren und Rauschen die ersten Telefonate zunichte machte war die Vorfreude auf das C4 dahin. Nach Rückfragen beim AVM-Support, hieß es zwar “(..) das dürfte so nicht sein (..)”, doch tauchten die Probleme auch beim zweiten AVM FRITZ!Fon C4 auf. An dieser Stelle sei gesagt, dass beide C4 Geräte an zwei unterschiedlichen AVM 7390 FRITZ!Boxen getestet wurden. Entweder beide der hier im Einsatz befindlichen 7390 FritzBoxen haben einen defekten DECT-Chip, was äußerst verwunderlich wäre, denn mit den mobilen Gigaset S810H funktioniert alles tadellos, oder ich hatte einfach das Pech zwei Montagsgeräte des AVM FRITZ!Fon C4 erhalten zu haben.

Kurzes aber schmerzhaftes Fazit: leider konnten wir mit dem FRITZ!Fon C4 nicht störfrei telefonieren. Die nervenden Neben- bzw. Störgeräusche sind dauerhaft vorhanden gewesen und somit ein absolutes KO-Kriterium. Das FritzFon C4 ist in den zwei mir vorliegenden Versionen durchgefallen und für untauglich erklärt.

Es scheint Nutzer zu geben die keine Störgeräusche hören, das behaupten sie jedenfalls, bisher habe ich persönlich jedoch leider noch kein solches Gerät in die Finger bekommen. Da die Hoffnung ja zuletzt stirbt, hoffe ich mal darauf, dass ich eines dieser angeblich rausch-, surr- und fiepfreien Geräte unter Lupe nehmen kann, damit ich das FRITZ!Fon C4 dann auch im Dauereinsatz testen kann.