Zirpen, Fiepen, Rauschen, Surren. Das Apple iPhone 5S und das Thema Störgeräusche

Das zweite neue iPhone 5S | Foto: konsensor.de

Es ist da. Das zweite iPhone 5S. Ja, es ist bereits das Zweite. Das erste Gerät hat gerade mal drei Tage durchgehalten. Sicherlich hätte es noch länger geschafft, wenn man damit nicht hätte Telefonieren wollen. Denn das war damit nicht bzw. nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die Anfangszeiten des Mobilfunks. Damals, als ein ankommender Anruf bereits in der Bauchgegend spürbar war kurz bevor das Handy klingelte. Damals, als Worte wie Strahlenwert oder Sende- und Empfangsstärke für die meisten noch exotische Fremdwörter waren. Damals war das sogenannte GSM-Zirpen irgendwie normal. Störgeräusche die beim Einbuchen ins Netz auftraten.

Und ganz ehrlich es ist schon sehr lange her, dass ich diese Neben- bzw. Störgeräusche zu hören bekommen habe. Bei der ersten Lieferung des iPhone 5S fühlte ich mich plötzlich in diese, in diesem Fallen nicht “gute”, alte Zeit zurückversetzt.

Telefonieren war kaum möglich. Bereits beim Verbindungsaufbau war ein ziemlich lautes und stark pulsierendes Surren zu hören. Sobald die Verbindung stand, änderte sich das Surren und wurde zu einem hochfrequenten Fiepen, dass sich ins Hirn fraß. Anrufer oder Angerufene konnten die Störgeräusche ebenfalls deutlich wahrnehmen.

Der Anruf beim Apple Support war, wie leider allzuoft in letzter Zeit, ernüchternd. Ein solcher Fehler sei nicht bekannt, hieß es. Es wurde empfohlen die SIM-Karte tauschen zu lassen sich mit dem Netzanbieter in Verbindung zu setzen. Das Problem sei netzbedingt. Wie sich kurz darauf herausstellte, stimmt diese Aussage zumindest in diesem Falle nicht.

Getestet habe ich das besagte iPhone 5S, ausgerüstet mit den entsprechenden SIM-Karten, in den Netzen von O2, der Telekom und Vodafone. Bei allen Versuchen, am gleichen Ort unter gleichen Bedingungen und Vorraussetzungen, zeitlich nur wenige Minuten hintereinander, trat dieses Zirpen, Surren, Fiepen, traten also die besagten Nebengeräusche auf. Glücklicherweise kam noch ein Kollege mit seinem iPhone 5S vorbei, bei ihm traten keinerlei Störgeräusche auf.

Nach Rückfragen bei Freunden, Bekannten, Kollegen, Twitter, Facebook und Co, war die Rückmeldungen der iPhone 5S Besitzer ziemlich gemischt. Der Großteil hatte zwar fehlerfreie Geräte doch immer wieder tauchten einzelne Geräte auf, die nicht in Ordnung waren. Mein iPhone ging jedenfalls zurück und nun, fast 4 Wochen später,  ist das zweite neue iPhone 5S da. Fehlerfrei und ohne irgendwelche Störgeräusche.

Wie sieht es bei euch aus? Störgeräusche? Gerät getauscht oder gar anderes zu bemängeln? Sonstige Probleme oder Fehler? Ich bin jedenfalls gespannt wie lange das jetzige Gerät  seine Arbeit fehlerfrei verrichten wird.

Rubik’s Cube – Der neue alte Zauberwürfel, eine neue Sucht und (m)ein Urschrei

Der Rubick's Cube in der neuen Version | Foto: konsensor.de

Was habe ich geflucht. Gemeckert ja fast geheult. Damals, als ich meinen ersten Zauberwürfel alias Rubick’s Cube bekommen habe. Ganz ehrlich? Ich habe das Teil gehasst. Und nun? Keine Ahnung, irgendwie hat es mich magisch angezogen. Dieser Würfel mit diesen glänzenden Farbfeldern, diesen Geräuschen beim Drehen – einfach zauberhaft. Wahrlich ein Zauberwürfel.

Und den musste ich haben. Sofort. Es handelt sich um die neue völlig überarbeitete 2013er Version des Rubik’s Cube des Spiele-Herstelllers Jumbo. Am Grundprinzip des Würfels hat sich nichts verändert, der Würfel an sich wurde überarbeitet.

Der Unterschied? Die Farbfelder sind nicht wie früher aufgeklebt sondern nun direkt im Würfel integriert. Der ganze Würfel fühlt sich einfach hochwertiger an. Dreht man die Ebenen, so spürt man deutlich die enorme Verbesserung der Beweglichkeit. Ein verbesserter Drehmechanismus lässt den Würfel ohne großen Kraftaufwand, leichter und schneller drehen als je zuvor.

Der Rubick's Cube in der neuen Version mit Standfuß | Foto: konsensor.de

Ich gebe zu, es hat mich wirklich gepackt. Bisher konnte ich den Würfel, der mit einem kleinen Standfuß geliefert wird, auf dem er allerdings nur sehr selten Ruhe findet, nicht einen einzigen Tag unberührt lassen. Das Teil macht süchtig. Die dazugehörigen Algorithmen, Lösungswege, Tipps und Tricks gibt es ja, Internet sei dank, zuhauf. Etwas Geduld, Übung, Fleiß und Verständnis und die Lösung ist nah. “Früher” gab es übrigens einfach nur den Würfel.

Und dann war der Moment da. Der Moment absoluter Erkenntnis (naja fast). Das erste Lösen des Rubick’s Cube. Diesen Urschrei hat man sicherlich selbst in benachbarten Galaxien hören können. Ein grandioses Gefühl. Und wer denkt “Das war’s dann” liegt völlig falsch. Danach ging es erst richtig los. Der Rubick’s Cube-Fluch hat mich voll erwischt und derzeit ist der Zauberwürfel ein ständiger Begleiter.

Der neue Rubik’s Cube (2013er Version) ist für 12,99 EUR bei Amazon zu haben (Stand 11/2013) und ist wirklich jeden Cent wert. Ein grandioses Spielzeug. Bedenkt man, dass es den Rubik’s Cube bereits seit über 30 Jahren gibt – ein anscheinend unsterbliches und in der Tat absolut zeitloses Spielzeug. Eine klare Kaufempfehlung meinerseits. Unbedingt empfehlenswert!

Apple Mail und leere E-Mails in lokalen Postfächern nach Update auf OS X Mavericks

Apple Mail 7.0 OS X MavericksSeit dem Update auf OS X Mavericks und Mail 7.0 hat sich in Apple Mail ein äußerst ärgerlicher Bug eingeschlichen. E-Mails, die lokal in Postfächern sortiert und abgelegt sind, sind zwar vorhanden, Betreff und Titelzeile werden auch angezeigt, beim Versuch diese zu öffnen bleibt der Inhalt jedoch leer. Im Postfach liegen nun hunderte von Geister-Mails oder besser gesagt Mails mit scheinbar unsichtbarem Inhalt.

Das skurrile daran: sucht man im Finder nach einer dieser Mails, wird diese gefunden und beim Öffnen auch komplett und fehlerfrei angezeigt. Man kann derzeit also nur per Finder-Suche auf den Inhalt dieser Geister-Mails zugreifen. Alle Versuche das Problem zu lösen blieben bisher erfolglos.

Apple Mail OSX Postfach-EbenenNach intensiver Fehlersuche kann das Problem etwas spezifiziert werden. Betroffen sind nämlich nur Mails, die sich in einem Postfach mit mindestens zwei weiteren “Unter”-Postfächern befinden. Also Mails die in einem Postfach liegen, welches in einem Postfach liegt welches in einem weiteren Postfach liegt (siehe Abbildung). Liegt solch eine Konstellation vor, ist der Inhalt aller E-Mails in allen dieser drei Postfächern unsichtbar. Ein Verschieben der Postfächer oder der Mails bringt nichts.

Bei Postfächern mit 1-2 Ebenen sind solche leeren Mails jedenfalls noch nicht aufgetreten. Die Ebenenstruktur, die bereits seit Jahren mit Apple Mail in dieser Form genutzt wird und sich bei der Archivierung großer Mail-Mengen als äußerst effektiv erwiesen hat, hatte bisher noch nie derartige Probleme.

Das aktuelle OS X Mavericks Mail Update vom 07.11.13 konnte das Problem leider nicht beheben. Sachdienliche Hinweise zur Beseitigung dieses äußerst nervigen Mail Problems sind jedenfalls willkommen.

Update 17.12.13

Auch das OS X Update auf Version 10.9.1 brachte keine Besserung. Der Fehler bleibt derzeit also weiterhin bestehen und eine Lösung scheint nicht in Sicht.

Das iFixit Pro Tech Toolkit. 70 Werkzeuge für ein Reparatur-Hallelujah

iFixit Pro Tech Toolkit | Foto: konsensor.de

Gutes Werkzeug ist gutes Werkzeug. So einfach ist das. Das iFixit Pro Tech Toolkit ist solch ein Werkzeug. Warum gerade bei iFixit Europe kaufen? Auch ganz einfach: mit dem Kauf leistet man einen kleinen Beitrag zur Idee iFixit, der weltweiten Gemeinschaft, die sich gegenseitig hilft Dinge zu reparieren. Reparieren statt wegwerfen. Die iFixit Reparaturanleitungen helfen dabei. Eine wirklich tolle Sache.

Mit Hilfe von tausenden Reparaturanleitungen konnte so eine Werkzeugauswahl zusammengestellt, die nicht nur Hobbybastler erfreuen wird. Über 70 Werkzeuge umfasst das iFixit Pro Tech Werkzeugset für Computer, welches in einer praktischen Roll-Tasche (Werkzeugrolle) geliefert wird. Diese müffelt übrigens ziemlich stark und erst nach zwei Waschdurchgänge – ohne Werkzeug – in der Waschmaschine und einer Woche Lüften, ist der Geruch fast gänzlich verflogen und nun stinkefrei nutzbar.

Neben dem 54-Bit Schraubendrehersatz, mein persönliches Highlight und aus meinem Bastelalltag kaum noch wegzudenken, gibt es die praktischen Plastic Opening Tools, für kratzefreies Öffnen von Gehäusen, diversen Präzisionspinzetten, antistatische Spatel zum Stochern, Aufhebeln und öffnen, ein Anti-Static Wrist Strap, ein Saugnapf und noch viele weitere nützliche Tools. Die Übersicht aller Werkzeuge findet ihr hier.

Alles in allem also ein sehr brauchbares Werkzeugset, welches ich, eine gute Idee unterstützend, bedenkenlos empfehlen kann. Das iFixit Pro Tech Toolkit kann im iFixit Europe Shop für 69,- EUR (zzgl. Versand) bestellt werden. Eine klare basteltaugliche Kaufempfehlung.

Mittlerweile ist das iFixit 70-teilige Werkzeugset auch bei Amazon erhältlich und wird dort für knappe 75,- EUR (inkl. Versand) von iFixit direkt vertrieben (Stand 03/2014).

Eine Softcase Schützhülle für das nüvi 2597 LMT. Das Garmin Universal Carrying Case

Garmin Softcase - Universal Carrying Case | Foto: konsensor.de

Aktuell ist das Garmin nüvi 2597 LMT mein ständiger Begleiter und ich bin auch rundum zufrieden damit. Da jedoch ab und an Fahrzeugwechsel nötig sind und auch sonst das Gerät nach der Fahrt nie im Fahrzeug verbleibt, sondern stest “am Mann” getragen wird, ist eine Tasche bzw. ein Transportschutz unabdingbar.

Das Garmin Originalzubehör Garmin universal 5″ carriyng case, ein Softcase welches für die Serien nüvi 3500, 2505, 2400, 50, zuma 600, sowie dezl gedacht ist – passend für fast alle Modelle der Serien nüvi 14xx/24×0/25×5/zumo 660/dezl – soll diese Aufgabe erfüllen.

Die leichte Schaumstofffütterung fängt gröbere Stoße ab und ermöglicht so einen sicheren Transport, egal ob Tasche, Koffer oder Kiste. Das weiche, kratzfeste Innenfutter schützt das Display der passenden 5″ (12,7 cm) Geräte. Der dehnbare Stoff schmiegt sich an das Gerät an, so dass ein Herausrutschen durch die seitliche Öffnung, die keinen Verschluss hat, nicht möglich ist. Das Entnehmen des Navis geht demnach äußerst unkompliziert.

Ich persönlich transportiere nur das Navi ohne weiteres Zubehör. Halterung und Halter-Clip sowie Kabel verbleiben in den jeweiligen Fahrzeugen.

Das Garmin Softcase bzw. die Garmin Schutztasche ist einfach ein guter und günstiger Schutz für viele 5 Zoll Geräte (12,7 cm). Sehr leicht, gut verarbeitet, das Material ist übrigens im Gegensatz zu vielen Billigimporten absolut stinkfrei, und zu einem Preis von 9,- EUR (Stand 10/2013) kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen.