Daaaas ist die Berliner Post, Post, Post… ♪♫

Ach ja, unsere liebe Deutsche Post. Wochenlang ärgern wir uns über zerknitterte, ja zum Teil sogar angerissene Briefpost, über geknickte Sendungen auf denen groß „Bitte nicht knicken“ drauf steht und über Magazine und Fachzeitungen die entweder gar nicht oder ebenfalls geknickt oder angerissen in unserem Briefkasten landen.

Nein, der Briefkasten ist groß genug und der Briefschlitz ebenso. Das kann mitnichten der Grund sein. Dass die Post mittlerweile nicht mehr vormittags sondern eher gegen Mittag oder Nachmittag kommt, damit müssen wir uns wohl arrangieren.

Als dann auch noch Briefe und Sendungen, die bekannt waren und auf die wir gewartet haben, gar nicht mehr zugestellt wurden war es dann aber genug.

Schriftlich wurde eine Beschwerde verfasst, einmal als Geschäftskunde und einmal als Privatkunde. Beschwerden können über den Service-Bereich auf den Webseiten der Deutschen Post aufgegeben werden, oder über die dort aufgeführten kostenpflichtigen Rufnummern. Eine Rückmeldung habe ich, nach nun fast 4 Wochen, bis heute noch nicht erhalten. Dafür haben wir jetzt immer öfter den anscheinend ziemlich bekannten „Ihre Sendung ist da!“-Zettel (wohlgemerkt für Briefpost!) im Briefkasten und das obwohl wirklich immer jemand da ist.

Passend fand sich dann gestern auch noch ein Artikel im Berliner Tagesspiegel mit dem Titel: Panne bei der Post Eine Kiste voller Briefe im Gebüsch (tagesspiegel.de 19.08.11). „Erzieher fanden an einem Reinickendorfer Spielplatz hunderte nicht zugestellter Sendungen. Doch die Post kümmerte das nicht. “ Nicht gerade sehr vertrauenserweckend wie ich finde.

Bleibt also nichts anderes übrig als den oder die  Zusteller abzupassen und persönlich mal nachzufragen was denn eigentlich das Problem ist. Vielleicht gibt es ja einen plausiblen Grund für alles. Ich bin gespannt und werde berichten.

Eine Antwort auf „Daaaas ist die Berliner Post, Post, Post… ♪♫“

  1. In Irland gibt es ein Problem ganz anderer Art: Ein „zertifiziertes Entsorgungsunternehmen“ wird von den Krankenhäusern damit beauftragt, die alten Patientenakten zu entsorgen, drei Wochen später findet man hunderte Akten mit namen, Diagnosen, Therapien, etc. in Müllsäcken in einem Moor neben einer stark befahrenen Straße. Gesundheitsminister: „… die Schuldigen nicht zu ermitteln, aber es sind ja eh alte Akten, viele von den Betroffenen leben doch eh nicht mehr …“
    Schön, wenn man sich als Leistungsnehmer so richtig verstanden fühlt, gell?!

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