Ein Jahr mit dem Amazon Fire TV

Ein Jahr ist es her. Ein Jahr in dem sich eine kleine schwarze Box ihren festen Platz neben dem Fernsehgerät erobert hat. Und wenn ich ehrlich bin, Fernsehen tut der Fernseher schon lange nicht mehr. Er dient eigentlich lediglich als Wiedergabegerät für Blu-rays, DVDs und Inhalte die von dieser kleinen schwarzen Box kommen.

„Kleine Box, großer Inhalt“ trifft den Nagel auf den Kopf.  Das Amazon Fire TV, das Modell der ersten Generation, öffnet Tür und Tor in die Amazon Prime Instant Video Welt. Mittlerweile bietet Amazon bereits ein Nachfolgemodell an, das neue Amazon Fire TV mit 4K Ultra HD. Hier bei uns werkelt jedoch noch das alte Modell. Läuft.

Das Amazon Fire TV der ersten Generation | Foto: konsensor.de

Ja, es läuft wirklich. Und zwar erstaunlich gut. Abgesehen von einem Update-Hänger vor ein paar Monaten fällt mir ehrlich gerade kein Problem ein, welches mich im ganzen letzten Jahr beschäftigt hätte. Das Ding funktioniert einfach. Und das ist auch gut so.

Klar die versprochenen „Tausende Filme und Serienepisoden“ sind mitnichten alle jedermanns/fraus Geschmack und sehbar, es ist manchmal sogar ziemlich zermürbend etwas zu finden das man sehen möchte oder sehen könnte – ich beziehe mich hier jedoch ausschließlich auf das Amazon Prime Angebot, also Titel die im Paket enthalten sind und nichts zusätzlich kosten.

Dennoch, die Auswahl ist groß und letztendlich findet man irgendwie fast immer etwas das man sich ansehen kann. Toll, wenn man eine Serie gefunden hat die man dann einfach, flutsch und weg, hintereinanderweg schauen kann. So ganz ohne wochenzyklisches Serien-Warten und natürlich ganz ohne diese Neuzeitpestilenz, diese unendlich nervige und unerträgliche Werbung.

Pinkelpausen wann man will, zurück- und natürlich vorspulen so oft und wann man will, ganz wegschalten, etwas anderes weiterschauen, per Spracheingabe nach Schauspielern, Titeln, Genres suchen… die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Klar ist natürlich auch, dass solch ein (Über)Angebot schnell zu einem übermäßigem und dauerhaftem Filme- oder Serienglotzen verleiten kann, ich gehe hier jetzt aber mal davon aus, das der geneigte Leser hier durchaus in der Lage ist sein Sehverhalten passend zu dosieren um irgendwelche Folgeschäden zu vermeiden. ;)

Jedenfalls kann ich nach einem Jahr Nutzung des Amazon Fire TVs kein schlechtes Wort darüber verlieren. Etwas irritierend ist, dass Filme ab und an mal im Prime Paket enthalten sind und dann auch mal wieder nicht. Aber auch da gewöhnt man sich dran.

Das Amazon Fire TV der ersten Generation | Foto: konsensor.de

Das Amazon Fire TV, diese unscheinbare kleine schwarze Box, ist irgendwie zum neuen „Fernseher“ geworden. Selbst Inhalte des ARD, ZDF und einiger weiterer öffentlicher Sender werden über die entsprechenden Mediathek-Apps auf dem Fire TV geschaut. Alles dann wenn es passt und man grad Lust darauf oder Zeit dafür hat.

Ich möchte es jedenfalls nicht mehr missen und als Amazon Prime Kunde der ersten Stunde für mich ein Zugewinn den ich derzeit gerne weiterempfehle. Das neue Amazon Fire TV, technisch etwas aufgemöbelt, werde ich mir sicherlich irgendwann mal anschauen, derzeit tut das alte jedoch alles was es soll und ich sehe derzeit noch keinen Sinn es auszutauschen.

Das Amazon Fire TV der ersten Generation | Foto: konsensor.de

Hardware und Software des Amazon Fire TV scheinen gut aufeinander abgestimmt. Die Bedienung ist kinderleicht und das Angebot wächst und gedeiht. Was will man mehr? Wer bisher noch keine Gelegenheit hatte darf und sollte sich trauen. Mittlerweile gibt es ja auch den Fire TV Stick. Dieser ist halb so teuer, also deutlich günstiger, bringt zwar etwas mehr Kabelei mit sich, ermöglicht aber einen guten Einstieg in das Amazon Prime Angebot.

Klare Empfehlung meinerseits: Ausprobieren!

Die neue Generation des Amazon Fire TV ist für 99,99 EUR zu haben, den Fire TV Stick gibt es bereits für 49,99 EUR (stand 11/2015). Voraussetzung der Nutzung des Amazon Prime Angebotes ist die Amazon Prime Mitgliedschaft, für die eine Jahresgebühr in Höhe von 49,- EUR anfällt.

 

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